News

Lanxess investiert in Singapur

Im Chemiepark von Jurong Island, Singapur wird Lanxess ein neues Chemiewerk zur Produktion von synthetischen Kautschuken errichten, die bisher größte Einzelinvestition in der Unternehmensgeschichte.

Der Spezialchemie-Konzern stellt dafür einen Rekord-Investitionsrahmen von 400
Millionen Euro bereit. Ab 2011 sollen in Singapur bis zu 100.000 Tonnen Butylkautschuk jährlich produziert werden.

Die Bauarbeiten beginnen im ersten Quartal 2009 und sollen bereits Ende 2010 abgeschlossen sein. Rund 200 neue Arbeitsplätze werden zunächst geschaffen.
Produziert werden in dem neuen Chemiewerk die für die Reifenherstellung
benötigten synthetischen Kautschuke Butyl sowie Halobutyl.

"Mit dem neuen Werk in Singapur trägt Lanxess dem weltweit stark wachsenden
Bedarf nach Butylkautschuk Rechnung", so der Vorstandsvorsitzende Axel C. Heitmann auf einer Pressekonferenz in Singapur. "Der stark wachsende asiatische Wirtschaftsraum spielt dabei eine besonders wichtige Rolle".


Lanxess initiierte zuvor einen Standortwettbewerb an möglichen Orten in Malaysia, Thailand und Singapur. Der asiatische Stadtstaat setzte sich vor allem wegen der hervorragenden Infrastruktur, seines großen Seehafens sowie der sehr guten Rohstoffversorgung durch. Zusätzliche Argumente für Singapur waren die hoch qualifizierten Fachkräfte sowie die vorhandenen Logistikeinrichtungen.

Anzeige

Für das rund 20.000 Quadratmeter große Gelände auf Jurong Island hat die JTC Corporation, eine Behörde des Ministeriums für Handel und Industrie der Regierung Singapur, dem Unternehmen attraktive Bedingungen eingeräumt.

Lanxess ist bisher in Singapur mit einer Vertriebszentrale und mehr als 70 Mitarbeitern vertreten. Mit der Rekordinvestition in den neuen Produktionsstandort entstehen im Chemiepark von Jurong Island mehr als 200 neue hoch qualifizierte Arbeitsplätze. Das globale Hauptquartier der Business Unit Butyl Rubber liegt in der Schweiz.

Anzeige

Das könnte Sie auch interessieren

Anzeige

Bioabbaubare Verpackungen

Nachhaltiges Compoundieren

Das westafrikanische Benin ist in Sachen Umweltschutz erstaunlich weit – und hat den Einsatz von Kunststofftüten und –verpackungen inzwischen stark reguliert. Mit neuer Anlagentechnologie und Prozess-Know-how hat dem Blasfolienhersteller Asahel...

mehr...
Anzeige

Regelung, Genauigkeit & Zuverlässigkeit

Movacolor ist die erste Wahl bei den Kunststoffproduzenten in aller Welt, die sowohl im Spritzgießen als auch im Extrudieren Hervorragendes leisten wollen. Die Dosiertechnik von Movacolor beruht auf dem Inline-Dosieren von Masterbatch, Pulver, Regenerat oder flüssigen Farbstoffen in das Rohmaterial.

 

 

mehr...
Anzeige
Anzeige
Anzeige

Spritzgießen und Formenbau

50 Jahre Krallmann

Mit Gründung der Krallmann OHG in Lippinghausen legten die Brüder Rainer, Heinz und Werner Krallmann den Grundstein, der jüngste Bruders Hartwig stieg ein Jahr später ein. Die ständige Weiterentwicklung fand ihren vorläuigen Höhepunkt in der...

mehr...
Anzeige
Anzeige
Anzeige

Schwieriges 2. Quartal

BASF senkt Erwartungen für 2019

Mit den vorläufigen Zahlen des 2. Quartals 2019 meldet die BASF Zahlen deutlich unter den zu Jahresanfang genannten Erwartungen. Der Umsatz sank im 2. Quartal 2019 um 4 Prozent auf 15,2 Milliarden Euro. Das EBIT vor Sondereinflüssen betrug im...

mehr...