News

Lanxess steigert Ergebnis und vervierfacht Dividende

Lanxess konnte 2007 sein Ergebnis deutlich steigern. Mit einem Plus von 6,5 Prozent auf 719 (675) Millionen Euro wurde beim EBITDA vor Sondereinflüssen der obere Rand der gesetzten Bandbreite von 700 bis 720 Millionen Euro erreicht. Die EBITDA-Marge vor Sondereinflüssen verbesserte sich auf 10,9 Prozent nach 9,7 Prozent im Vorjahr.

"Die positive Ergebnisentwicklung zeigt, dass Lanxess den Turn-around endgültig geschafft hat. Wir haben uns der Profitabilität unserer Wettbewerber weiter angenähert", so Vorstandsvorsitzender Axel C. Heitmann, bei der Vorlage der Bilanz 2007 in Düsseldorf.

Im Geschäftsjahr 2007 erreichte der Umsatz 6,61 (6,94) Milliarden Euro. Das entspricht einem Rückgang von 4,8 Prozent. Bereinigt um Währungs- und Portfolioeffekte von 9,8 Prozent ergab sich allerdings ein Umsatzanstieg von 5,0 Prozent.

Der zurückgegangene Umsatz resultiert unter anderem aus der Abgabe des Geschäftsbereichs Lustran Polymers. Dies gilt auch für das Konzernergebnis. Es ging aufgrund der Sonderbelastungen vor allem im Zusammenhang mit der Abgabe von Lustran Polymers auf 112 (197) Millionen Euro zurück.

"Der Rückzug aus diesem stark zyklischen Geschäft erfolgte zum richtigen Zeitpunkt", so Heitmann. "Lustran Polymers war ganz erheblich von petrochemischen Rohstoffen abhängig, deren Preise starken Schwankungen unterworfen waren. Lanxess präsentiert sich jetzt als ein flexibler und sehr solider Spezialchemie-Konzern im Kern der Chemie mit deutlich gestärkter Ertragskraft." Die Nettofinanzverschuldung verringerte sich weiter auf 460 (511) Millionen Euro.

Anzeige
Anzeige

Das könnte Sie auch interessieren

Anzeige
Anzeige