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LPKF Laser Welding expandiert

Die LPKF-Mitarbeiter aus Erlangen machen sich ein Bild vom neuen größeren Produktionsstandort in Fürth

Seit der Gründung im Jahr 2001 ist die Belegschaft des Bereichs Laser-Kunststoffschweißen auf mehr als 125 Mitarbeiter angewachsen. Trotz ständiger Erweiterungen platzt der derzeitige Standort in Erlangen aus allen Nähten. Wie vom Vorstand bereits angekündigt, hat LPKF nun ein Produktionsgebäude mit Wachstumspotenzial für diesen Geschäftsbereich erworben.

"Mit bis zu 14 Mio. Euro ist das Produktionsgebäude in Fürth die größte Einzelinvestition in der Firmengeschichte", erläutert der LPKF-Vorstandsvorsitzende Dr. Ingo Bretthauer. Dies mache deutlich, welches Wachstumspotential LPKF dem Laser-Kunststoffschweißen beimisst.

Die hohen Erwartungen basieren auf den Ergebnissen der Vergangenheit. In den letzten Jahren waren die Wachstumsraten zweistellig. Insbesondere bei anspruchsvollen Fügeaufgaben ersetzt das Laser-Kunststoffschweißen heute herkömmliche Verfahren: Es kommt mit einfachen Werkstückaufnahmen aus, erzeugt optisch ansprechende Schweißnähte und reduziert durch ausgefeilte Überwachungstechnologien beim Schweißprozess die Ausschussrate.

Am bisherigen Standort sind die Erweiterungspotenziale ausgeschöpft. Selbst Nebengebäude wurden in den letzten Jahren zu Lager- und Produktionsflächen umgebaut. Das neue Gebäude ist erst 2008 erbaut worden und liegt nur zehn Kilometer entfernt in Fürth. Es wird mit rund 10 000 Quadratmetern Produktionsfläche mehr als doppelt so groß wie der bisherige Standort ausfallen. Auch das Anwendungszentrum zur Optimierung von kundenspezifischen Prozessen erhält mehr Platz. Darüber hinaus hat LPKF zusätzliche unbebaute Fläche für eine spätere Erweiterung gewonnen.

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Frank Brunnecker, Leiter des Bereichs Laser Welding, verspricht sich zunächst eine deutliche Reduktion der Lieferzeiten. Darüber hinaus will er die Qualität der Systeme weiter steigern und bietet Interessenten im Kundentechnikum einen besseren Zugang zur Technologie.

Bereits im August soll am neuen Standort die Produktion anlaufen - die Vorarbeiten dazu laufen schon auf vollen Touren. Der endgültige Umzug aller Mitarbeiter wird laut Brunnecker im Jahr 2014 beendet sein.

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