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Meding investiert in zwei neue Arburg-Maschinen

Die Firma Meding GmbH hat mit der Allrounder 470 S 1100 - 290 advance und der Allrounder 370 H, jeweils mit Robotsystem Multilift, zwei Spritzgießmaschinen der Firma Arburg in Betrieb genommen. Für den Kunststoffspezialisten aus Halver eine weitere Investition, um eine umweltgerechte und nachhaltige Produktion von Präzisionskunststoffteilen sicherstellen zu können.

"Die Investition in energieeffiziente Produktionstechnik erfolgte ganz bewusst", wie Stefan Pietzner, Geschäftsführer der Meding GmbH, erläutert. Zuvor wurde bei dem Kunststoffspezialisten ein umfangreiches Energieaudit durchgeführt. "Die Einsparpotenziale, die detektiert wurden, werden wir nun nach und nach realisieren. Einer der ersten Schritte war die Ersatzanschaffung von zwei neuen Kunststoffspritzgießautomaten der Firma Arburg."

Mit der Allrounder 470 und der Allrounder 370 H, jeweils ausgestattet mit Robotsystemen Multilift, werden nun bei den zwei Spritzgießmaschinen Einsparpotenziale von jeweils bis zu 25 Prozent aktiviert. So verfügt die 470 S über ein Einsparsystem zur automatischen Leistungsoptimierung. Eine  bedarfsabhängige Anpassung der Antriebsleistung reduziert den Energieverbrauch, den Geräuschpegel sowie den Maschinenverschleiß.

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Energieeffizienz steht für den Kunststoffspezialisten im Fokus

Ein weiteres Feature ist ein integrierter elektromechanischer Dosierantrieb, der über einen drehzahlgesteuerten Drehstromsynchronmotor erfolgt. "Eine lagegeregelte Schnecke mit Regelventil an der Spritzeinheit sorgt für eine hohe Reproduzierbarkeit des Spritzvorgangs", so Stefan Pietzner, der bei Investitionen immer auf ein ausgewogenes Verhältnis von Kosten und Leistung achtet. Wichtig ist ihm, dass erst einmal der primäre Bedarf an Technik abgedeckt ist.

Auch bei der Allrounder 370 H steht die Effizienz im Vordergrund. Ein servoelektrischer Antrieb sorgt für energiesparende Fahrbewegungen beim Öffnen und Schließen des Werkzeugs sowie beim Dosieren. D. h., alle Achsen bewegen sich unabhängig voneinander. Das zyklusübergreifende Dosieren schafft die Möglichkeit, einer optimierten Materialaufbereitung. In der Folge wird die Temperatur der Einspritzmasse reduziert, so dass durch deutlich verkürzte Kühlzeiten eine Beschleunigung des Spritzzyklus erreicht wird.

Prozesssicherheit in Kombination mit energieeffizienter Produktion auf hohem Qualitätsniveau ist für Stefan Pietzner der Schlüssel für die Produktion von wettbewerbsfähigen Qualitätsprodukten. Dazu gehört auch, das beide Maschinen, wie ohnehin der komplette Maschinenpark in der Reinraumproduktion, über einen hohen Grad an Automation durch Automationsroboter verfügen.

"Unser Know-how in der Fertigung hochkomplexer Kunststoffteile kombinieren wir grundsätzlich mit exzellenten fertigungstechnischen Rahmenbedingungen", begründet Stefan Pietzner die Investition. Der Maschinenpark verfügt über ein fertigungstechnisches Niveau, mit dem komplexe Kundenforderungen umgesetzt werden können. Meding bildet mit einem Full-Service-Angebot die komplette Prozesskette ab - von der Idee, über die Serienfertigung bis hin zur Produktveredelung und Montage. Damit hat man auf das veränderte Anfrageverhalten der Kunden reagiert, die verstärkt die komplexe Bearbeitung aus "einer Hand" wünschen. Vereint hat man das gesamte Dienstleistungsportfolio in dem Meding-Prinzip, das dem Kunden eine "Integrierte Produktivität" bei Auftragsarbeiten ermöglicht.

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