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Messe-Doppel Z und Intec 2015 und die Kunststofftechnik

Das Messejahr 2015 in Deutschland startet für Zulieferindustrie und Fertigungstechnik auf dem Leipziger Messegelände: Vom 24. bis 27. Februar 2015 öffnen die internationale Zuliefermesse Z und die Werkzeugmaschinenbaumesse Intec ihre Tore. Deren Aussteller - laut Veranstalter weltweit agierende Unternehmen, ausgewiesene Spezialisten für komplette Fertigungslösungen und innovative Zulieferer - bilden die gesamte Prozess- und Wertschöpfungskette ab. Ein Messekonzept, das sich in den letzten Jahren als erfolgreich erwiesen hat: Bei der letzten Ausgabe des Messe-Doppels 2013 wurden 21.400 Besucher und 1352 Ausstellern aus insgesamt 29 Ländern gezählt. "Viele Aussteller nutzen gezielt den Termin zu Jahresbeginn, um ihre Neuheiten einem großen Publikum zu präsentieren", sagt Kersten Bunke-Njengué, Projektdirektorin der Z und Intec. "Aktuell sind wir mitten in der Anmeldephase für die Z und Intec 2015 und sind sehr zufrieden mit dem großen Zuspruch."

Auf der Intec stehen Werkzeugmaschinen, Fertigungs- und Automatisierungstechnik im Mittelpunkt. Sie sei im kommenden Jahr der wichtigste Treffpunkt für die Metallbearbeitung in Deutschland. Die Z fokussiert sich auf Zulieferer von Teilen, Komponenten, Baugruppen, Technologien und Dienstleistungen. Sie komme dem Profil vieler Unternehmen der Kunststoffbranche entgegen, da sie vor allem kleine und mittelständische Firmen, sowohl Traditionsunternehmen wie auch Startups, anspreche. Für Kunststoffverarbeiter und -hersteller, Spritzgießer, Formen- und Werkzeugbauer biete die Z interessante Perspektiven. Als wichtiges Qualitätsmerkmal der Z wird zudem ihre Internationalität genannt: Rund 30 Prozent ihrer Aussteller kommen demnach aus den europäischen Nachbarländern wie Tschechien, Polen und Italien. So war beispielsweise die Faigle Industrieplast aus Österreich im Jahr 2013 erstmals dabei. Geschäftsführer Karl Boss zeigte sich mit dem Messekonzept zufrieden: "Wir haben gute Gespräche geführt und den Bedarf an unseren Produkten deutlich gespürt."

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Einen Überblick zu aktuellen Marktentwicklungen und Innovationen erhalten die Besucher nicht nur an den Messeständen der Aussteller. Die Innovationsschau der Zuliefermesse Z ist eine zusätzliche Chance zur Vorstellung und Vermarktung neuartiger Produkte, Verfahren und Anwendungen. Sie soll zu Diskussionen über Ressourcenschonung, Energieeffizienz und Nachhaltigkeit anregen und präsentiert anschaulich verschiedene Lösungsansätze für die Praxis. So stellte zur letzten Z das Ingenieurbüro Falke aus Sukow bei Schwerin eine Lösung zur Reduktion des Verzugs von Kunststoffteilen vor, die im Rahmen einer speziellen Verzugssimulation deutlich besser erreicht wird als bisher.

Gerade für die zukunftsorientierten Themen kann die Kunststoffbranche auf große Potenziale verweisen. Ein Schlüsselbereich ist der funktionsintegrative Leichtbau auf Basis faserverstärkter Kunststoffe. Diesem Thema widmen sich zur Z und Intec 2015 eine Sonderschau und ein Fachsymposium mit dem Arbeitstitel "Einsatz und Bearbeitung moderner Verbundwerkstoffe". Dabei wird es nicht nur um Anforderungen wie die Gewichtsreduzierung oder Kostensenkung gehen, sondern auch um neue Verfahren zur Serienfertigung.

Einblicke in Lösungsansätze der Branche erhalten die Besucher auch in zahlreichen Vorträgen in den Foren direkt in den Messehallen und im Rahmen von Fachveranstaltungen im benachbarten Congress Center Leipzig.

Weiter Informationen unter www.zuliefermesse.de und www.messe-intec.de

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