Messe Frankfurt

Formnext macht (3D)-Druck mit Neuerungen

Die fünfte Ausgabe der Formnext mit Themen rund um die additive Produktion wird vom 19. bis 22. November 2019 in Frankfurt/M. stattfinden. Angekündigt sind nicht nur erneut mehr Aussteller und Ausstellungsfläche, sondern weitere Sonderschauen und Veranstaltungen angekündigt.

Im Vorfeld der Formnext sehen Veranstalter Mesago und der unterstützende Verband VDMA trotz der aktuell angespannten konjunkturellen Lage eine günstige Ausgangsposition für additive Verfahren und damit für die Formnext. © Meinolf Droege

Ende September 2019 hatten sich laut Veranstalter Mesago mehr als 740 Aussteller angemeldet, was eine Plus gegenüber dem Vorjahr von 17 Prozent entspricht. Die Brutto-Ausstellungsfläche wächst demnach um 35 Prozent auf mehr als 50 000 Quadratmeter. Mit 55 Prozent internationaler Aussteller aus 34 Ländern werden ebenfalls neue Bestmarken erreicht.

Neben zahlreichen Entwicklungen zur Industrialisierung der Additiven Fertigung rücken auch Kunststoffmaterialien wieder verstärkt in den Fokus der Branche. Das liegt zum einen an neuen Fertigungsmethoden, einer deutlichen Leistungssteigerung der Anlagen und neuen Materialentwicklungen wie Hochtemperatur- und Verbundwerkstoffen. Dadurch erschließen sich neue Anwendungen, mit denen teilweise auch Metallkomponenten ersetzt werden können. Starke Dynamik zeige auch der Bereich Postprocessing, der für die industrielle Weiterentwicklung der Additiven Fertigung von entscheidender Bedeutung sei.

Zudem werden mit dem Gemeinschaftsstand und dem Ausstellungsbereich Aadditive4industry des VDMA, der Start-up Challenge, dem Ideenwettbewerb Purmundus Challenge und der Plattform AM4U mit zahlreichen Karrieremöglichkeiten bereits etablierte Events fortgeführt und ausgebaut. Darüber hinaus wird auch 2019 das vom Content Partner TCT organisierte Konferenzprogramm aktuelle Trends und Entwicklungen der Additiven Fertigung thematisieren. Im Rahmenprogramm präsentieren Start-ups zudem neue Ideen. Im Zentrum steht insgesamt die effiziente Realisierung von Teilen und Produkten, von der Konstruktion bis zur Serienfertigung.

Anzeige

Aufgrund des starken Wachstums findet die Formnext 2019 erstmals in den Messehallen 11 und 12 und damit im modernsten Teil des Frankfurter Messegeländes statt, erreichbar über das großzügige Eingangsgebäude Portalhaus.

"Die Stimmungslage unserer Mitgliedsfirmen ist ausgesprochen positiv", berichtete Markus Heering, Geschäftsführer der Arbeitsgemeinschaft Additive Manufacturing (AG AM) im VDMA im Vorfeld der Messe. Trotz der aktuell angespannten konjunkturellen Lage herrsche beim Blick auf die nächsten zwölf Monate Optimismus vor: Rund 60 Prozent der Befragten gehen laut einer aktuellen Mitgliederumfrage von einer positiven Entwicklung aus. Ein weiteres Drittel befürchtet keine negativen Auswirkungen. "Lediglich acht Prozent äußern negative Erwartungen für das nächste Jahr. Beim Zweijahresausblick liegt dieser Wert bei nur zwei Prozent", erläuterte Heering die Ergebnisse der Umfrage.

Anzeige

Das könnte Sie auch interessieren

Anzeige

Lösungen auf der Formnext

3D-Druck weiter denken

Lange Prozesszeiten, hohe Herstellungskosten und Nachbearbeitung – das sind oft noch die Hürden beim 3D Druck. Am Gemeinschaftsstand „Leichtbau aus Baden-Württemberg“ soll während der Formnext gezeigt werden, wie diese Herausforderungen angegangen...

mehr...
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige