Stand der Kunststoffaufbereitung

Neue Studie zum Kunststoff-Recycling

Die Kunststoffverwertung in Deutschland funktioniert, hat stabil ein sehr hohes Niveau erreicht und ist auch wirtschaftlich bedeutend. Diese These sollen die Ergebnisse der Studie "Produktion, Verarbeitung und Verwertung von Kunststoffen in Deutschland 2013" belegen. Laut Branchenverband Plasticseurope ergibt die Studie, dass in Deutschland im Jahr 2013 wurden rund 19,8 Millionen Tonnen Kunststoff erzeugt wurden. Zur Herstellung von Kunststoffprodukten wurden im Inland rund 10,5 Millionen Tonnen Kunststoff genutzt. Die Kunststoffabfallmenge betrug etwa 5,7 Millionen Tonnen. Obwohl die verarbeitete Menge im Vergleich zu 2011 etwas geringer war, stieg die Recyclingmenge auf rund 2,3 Millionen Tonnen (+1,3 Prozent). Die Kunststoff-Verwertungsquote lag im Jahr 2013 wie schon im Jahr 2011 demnach bei 99 Prozent. Dabei wurden die zu Abfall gewordenen Kunststoffe zu 41 Prozent werkstofflich verwertet. 1 Prozent wurde rohstofflich genutzt, rund 57 Prozent verbrannt.

Recycling-Studie 2013

In der Studie wurde erhoben, wo die aus Produktions-, Verarbeitungs- und Post-Consumer-Abfällen gewonnenen Rezyklate eingesetzt werden: Sie fanden in erster Linie im Baubereich, etwa für Fensterrahmen, Rohre oder Profilbretter ihren Einsatz. Im Verpackungsbereich entstehen aus den Rezyklaten unter anderem PET-Flaschen, Paletten, Eimer und Transportbehälter. In geringerem Umfang seien Recyclingkunststoffe auch in landwirtschaftlichen und technischen Anwendungen zu finden.

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Eine Kurzfassung der Consultic-Studie steht auf den Websites der Auftraggeber der Studie BKV, Plasticseurope, BVSE, Fachverband Kunststoff- und Gummimaschinen im VDMA sowie die IK Industrievereinigung Kunststoffverpackungen zum Download bereit.

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