News

Neue Sumitomo (SHI) Demag Spritzgießmaschine im Technikum des IKV

Dipl.-Ing. (FH) Thomas Brettnich (li) und Dipl.-Ing. Toru Shiina (re) von Sumitomo (SHI) Demag übergeben die vollelektrische Spritzgießmaschine IntElect 100-340 an Prof. Dr.-Ing. Christian Hopmann (Mitte), Institutsleiter des IKV. (Foto: Brixius/IKV)

Die Sumitomo (SHI) Demag Plastics Machinery GmbH, Schwaig, hat dem Institut für Kunststoffverarbeitung (IKV) in Industrie und Handwerk an der RWTH Aachen eine vollelektrische Spritzgießmaschine IntElect 100-340 übergeben. Mit dieser speziell auf Präzisionsanwendungen abgestimmten Maschine mit den Ausstattungsmerkmalen activeFlowBalance und activeLock baut das IKV seine Forschungsaktivitäten im Bereich Spritzgießen hochpräziser Bauteile weiter aus.

Ein gemeinsames Forschungsprojekt zwischen dem Research & Development Center der Sumitomo Heavy Industries, Kanagawa, Japan, und dem IKV verfolgt das Ziel, die besonderen Möglichkeiten der optionalen Maschinenausstattung activeFlowBalance in der Simulation abzubilden. Über activeFlowBalance wird die Schnecke der Einspritzeinheit während des Einspritzvorgangs kurzzeitig abgebremst, dadurch wird der Druckverlauf vereinheitlicht und ein optimaler Füllvorgang bei Mehrkavitätenwerkzeugen sichergestellt. Um Bauteile angepasst auf diese Prozessführung auslegen zu können, entwickelt das IKV eine Simulationsmethode, in der das beschriebene Einspritzverhalten berücksichtigt wird.

Anzeige

Die neue Spritzgießmaschine hat eine Schließkraft von 1.000 kN und ist ausgerüstet mit einer 30 mm Schnecke mit activeLock-Rückstromsperre. Sie erhöht den Spritzgieß-Maschinenpark des IKV auf neun Maschinen, darunter gibt es seit Jahren auch eine Ergotech 80/420-310 System von Sumitomo (SHI) Demag.

Institutsleiter Professor Christian Hopmann dankt Thomas Brettnich, Leiter Technologieentwicklung bei Sumitomo (SHI) Demag, für die Bereitstellung der neuen Maschine. Mit dieser hochmodernen Spritzgießmaschine werden die Forschungsarbeiten am IKV weit über das aktuelle gemeinschaftliche Projekt hinaus wesentlich unterstützt. 

Anzeige

Das könnte Sie auch interessieren

Anzeige
Anzeige
Anzeige

Highlight der Woche

Zur Auslegung eines automobilen Frontend Moduls in Kunststoff verfolgte Code Product Solutions einen simulationsgetriebenen Designansatz und verwendete die Simulationswerkzeuge von Altair für die Produktentwicklung. Der komplette Prozess wird in einem Webinar am 19. März um 11 Uhr vorgestellt.

Zum Highlight der Woche...