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Nova-Institut sieht positive Wirkungen bio-basierter Kunststoffe

Ob Kunststoffe, die sich biobasiert nennen, ökölogische Vorteile bieten, ist durchaus umstritten. Das Unternehmen Proganic, das ausschließlich auf solche Kunststoffe vertreibt, gab den Auftrag, eine umfassende Meta-Analyse zu PLA und PHA/PHB durchzuführen. Der untersuchte Werkstoff besteht aus den bio-basierten Polymeren PLA und PHB sowie Mineralien und Carnaubawachs. Das Institut betrachtete in der Analyse daher Polylactide (Polylactic acid, PLA) und Polyhydroxyfettsäuren (Polyhydroxyalkanoate, PHA, und speziell Polyhydroxybutyrate, PHB), beides verbreitete bio-basierte Kunststoffe mit breitem Anwendungsspektrum.

Einsparung fossiler Ressourcen bei der Produktion bio-basierter Polymere im Vergleich zur Herstellung petrochemischer Polymere.

Laut Studie bietet die Herstellung der bio-basierten Polymere PLA und PHA/PHB ökologische Vorteile gegenüber der Herstellung petrochemischer Kunststoffe: Der Ausstoß an Treibhausgasen und ebenso der Verbrauch fossiler Ressourcen werden demnach verringert. Bei einer Substitution komme es zu positiven Effekten in den Wirkungskategorien Klimawandel und fossiler Ressourcenverbrauch - zwei Kriterien, die in der aktuellen politischen und öffentlichen Diskussion eine zentrale Rolle spielen.

Auftraggeber der Studie und das durchführende Institut sind sicher nicht unvoreingenommen hinsichtlich der Beurteilung von Bio-Werkstoffen und allem, was sich dahinter verbirgt. Trotzdem lohnt ein Blick auf die Argumente und Ergebnisse, um einen Eindruck von der Argumentationsweise und dem Bewegungen im Markt zu bekommen. Die Studie kann hier kostenlos heruntergeladen werden (www.bio-based.eu/ecology).

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