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NRW: Studie zum Einsatz von Kunststoffen in Elektrofahrzeugen

Elektrofahrzeuge bieten zahlreiche neue Einsatzbereiche für Kunststoffe. Durch Änderung des Antriebspakets ergeben sich beispielsweise Freiheiten bei der Gestaltung der Karosseriestrukturen, der Einsatz von Leichtbau ermöglicht eine Reichweitenerhöhung bei gleichzeitiger Kompensation des Batteriegewichts. Weitere Themen sind Sicherheit, Akustik und das Temperaturmanagement.

Der Frage nach neuen Einsatzgebieten für Kunststoffe in Elektrofahrzeugen soll nun detailliert in einer Studie, federführend bearbeitet vom Institut für Kraftfahrzeuge der RWTH Aachen, nachgehen. Dazu haben sich, initiiert vom Kunststoffland NRW, Unternehmen der Kunststoffbranche zu einem Verbundprojekt zusammengeschlossen, in dem auch unter Einbeziehung bestehender Studien, Chancen und Potenziale identifiziert und darauf aufbauend wirkungsvolle Marktstrategien ausgearbeitet werden. Kunststoffland NRW fungiert dabei nach eigenen Angaben als Plattform für die Verbreitung der Ergebnisse im NRW Kunststoffcluster. Die interdisziplinär angelegte Untersuchung fördere den Austausch innerhalb der gesamten Wertschöpfungskette. Ergebnisse seien im November 2009 zu erwarten. Gefördert wird die Studie vom nordrheinwestfälischen Ministerium für Innovation, Wissenschaft, Forschung und Technologie.

Bild: Der Projektbeirat (von links): Gerd Dielmann (Ministerium für Innovation, Wissenschaft, Forschung und Technologie NRW), Johannes Seesing (Bayer Materialscience), Ralf Zimnol (Lanxess Deutschland), Dr. Obermann (Bond-Laminates), es fehlen: Norbert Bendicks (Leopold Kostal) und Klaus Hedrich (Evonik Degussa).

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