Ökologie und Verpackung

Studie zum Eco-Design von Kunststoffverpackungen

Das Eco-Design von Kunststoffverpackungen steht im Fokus einer Studie des Öko-Instituts in Freiburg. Im Auftrag des „Runden Tisches Eco Design von Kunststoffverpackungen“, den die IK Industrievereinigung Kunststoffverpackungen 2014 gründete, evaluierte das Institut bestehende Methoden und Hilfsmittel zum Eco-Design von Kunststoffverpackungen. Dazu wurden laut Verband zahlreiche Interviews mit Experten aus Praxis, Wissenschaft und Verbraucherschutz zur Anwendung von Eco-Design-Tools sowie zum Umgang mit konkurrierenden Zielen durchgeführt. Das Eco-Design von Kunststoffverpackungen soll die Umwelteigenschaften von Kunststoffverpackungen verbessern.

Die Studie zum Eco-Design soll Umweltaspekte mit vielen weiteren Forderungen an Kunststoffverpackungen unter einen Hut bringen. (Bild: IK Kunststoffverpackungen)

Während sich die untersuchten Design-Werkzeuge in weiten Teilen als durchaus nützlich erwiesen, stellt das Öko-Institut fest, dass die richtige Einbettung in die betrieblichen Abläufe entscheidend für deren Praxisrelevanz und Wirksamkeit ist. Eine Schwäche der meisten Tools bestehe darin, dass sie wenig Hilfe bei der Lösung konkurrierender Design-Zielen bieten, beispielsweise zwischen Materialeffizienz und Recyclingfähigkeit der Verpackung. Übereinstimmend wurde in den Interviews der Produktschutz als eine zentrale funktionale wie auch ökologisch relevante Eigenschaft der Verpackung identifiziert, auch wenn nicht alle Eco-Design-Tools diesen Aspekt berücksichtigen. Weiterhin würden in den untersuchten Tools Fragen der sicheren Handhabung und der gesundheitlichen Unbedenklichkeit oft nicht ausreichend adressiert.

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Der „Runde Tisch“ will ein gemeinsames Verständnis zum Begriff und zu den Kriterien von Eco-Design zu erarbeiten und auf dieser Grundlage Kunststoffverpackungen verbessern. Er vereint Vertreter der Lieferkette (Verpackungshersteller, Lebensmittel- und Konsumgüterindustrie, Handel) sowie des Kunststoffrecyclings, des Verbraucherschutzes und der Wissenschaft. Mitwirkende Organisationen sind: Bischof und Klein, Duales System Deutschland, Fraunhofer-Institut für Verfahrenstechnik und Verpackung IVV, Henkel, Jokey, MTM Plastics, Nestlé Deutschland, Ökopol, Rewe Group, Tegut und der Verbraucherzentrale Bundesverband.

Die Ergebnisse der Studie finden Sie hier oder auf der Homepage der IK unter www.kunststoffverpackungen.de.

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