ONI-Wärmetrafo feiert Jubiläum

Annina Schopen,

40 Jahre Erfolg im Zeichen der Nachhaltigkeit

1983 mit drei Personen in einer Garage in Lindlar gestartet, ist ONI-Wärmetrafo heute der deutsche Weltmarktführer für effiziente und energiesparende Systemlösungen für die unterschiedlichen Industriebranchen. 40 Jahre ONI-Wärmetrafo wurden nun mit über 400 Gästen und vielen Ehrengästen aus Politik, Wirtschaft und Verwaltung ausgiebig gefeiert.

(v.l.n.r.): Michael Sallmann, IHK-Köln, Geschäftsstelle Gummersbach; Klaus Grootens, Kreisdirektor Oberbergischer Kreis; Marc Zimmermann, MDL Bündnis 90/Die Grünen; Dr. Georg Ludwig, Bürgermeister Lindlar; Mona Neubaur, Ministerin für Wirtschaft, Industrie, Klimaschutz und Energie sowie stellvertretende Ministerpräsidentin des Landes Nordrhein-Westfalen; Wolfgang Oehm, geschäftsführender Gesellschafter ONI-Wärmetrafo; Matthias Heidmeier, Staatssekretär im Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales des Landes Nordrhein-Westfalen und Hans Peter Wollseifer, Präsident der Handwerkskammer zu Köln. © ONI

ONI-Wärmetrafo aus Lindlar kann stolz auf 40 Jahre Erfolgsgeschichte zurückblicken. 1983 gründete Wolfgang Oehm das Unternehmen, und aus einem 3-Mann-Betrieb in einer 60 Quadratmeter großen Garage ist ein Unternehmen mit mehr als 485 Mitarbeiter:innen entstanden. Heute setzen mehr als 6.200 Kunden in über 70 Ländern der Welt, vom mittelständischen Betrieb bis zum Weltkonzern, auf die Energiespartechnik von ONI. Mehr als 50 nationale und internationale Preise und Auszeichnungen spiegeln diese Leistung wider.

Viele Gratulanten aus Politik und Wirtschaft

Mona Neubaur, Ministerin für Wirtschaft, Industrie, Klimaschutz und Energie sowie stellvertretende Ministerpräsidentin des Landes Nordrhein-Westfalen. © ONI

Zur Jubiläumsfeier in die Vossbruchhalle in Lindlar waren Mitarbeiter:innen, Freunde, Nachbarn, Partner, Anwender und Zulieferer geladen, außerdem kam auch viel Prominenz aus Politik und Wirtschaft, um den runden Geburtstag zu feiern. Die Reihe der Gratulanten wurde angeführt von Mona Neubaur, Ministerin für Wirtschaft, Industrie, Klimaschutz und Energie sowie stellvertretende Ministerpräsidentin des Landes Nordrhein-Westfalen. In Ihrer Rede würdigte sie zum einen das mutige Unternehmertum des ONI-Gründers Oehm, aber vor allem auch sein großes gesellschaftliches Engagement. „Wir brauchen mehr Persönlichkeiten wie Sie“, betonte sie.

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Der Minister für Arbeit, Gesundheit und Soziales des Landes Nordrhein-Westfalen Karl-Josef Laumann wurde durch seinen Staatssekretär Matthias Heidmeier vertreten. Für die Handwerkskammer zu Köln war der Präsident Hans Peter Wollseifer und für die IHK Köln, der Leiter der Geschäftsstelle Gummersbach, Michael Sallmann angereist. Für den oberbergischen Kreis war der Kreisdirektor Klaus Grootens und für die Gemeinde Lindlar, der Bürgermeister Dr. Georg Ludwig mit von der Partie. Darüber hinaus einige über viele Jahre verbundene Kunden, wie die Firma Jokey-Plastik, die durch die Geschäftsführer Herbert und Ralf Kemmerich sowie Egon Kemmerich oder die Firma EKT aus Bad Salzuflen, die durch den geschäftsführenden Gesellschafter Volker Scheffels vertreten waren.

Die Jubiläumsfeier fand in der Vossbruchhalle in Lindlar satt. © ONI

Alle Redner und Gäste fanden anerkennende Worte für das Unternehmen und seinen Gründer und heutigen geschäftsführenden Gesellschafter Wolfgang Oehm. 1983 war er mit der Idee gestartet, energiesparende Systeme für Kunststoffmaschinen zu entwickeln und weltweit zu verkaufen. Eine zu diesem Zeitpunkt nicht gerade besonders erfolgversprechende Idee, weil die Energiepreise sehr niedrig lagen und die Kunststoffindustrie wichtigere Themen hatte. Sein Wissen und Know-how rund um die Kunststoffmaschinentechnik und die Kunststoffverarbeitung war jedoch vielen Betrieben im Oberbergischen regelrecht Gold wert.

Nachdem es ihm dann auch noch gelang, ein in Deutschland und Europa hoch angesehenes Unternehmen, die Dynamit Nobel Kunststofftechnik für sich zu gewinnen, begann eine überaus rasante Unternehmensentwicklung. Um seinen Dank für die damalige Unterstützung zum Ausdruck zu bringen, hatte Wolfgang Oehm den seinerzeit für den Bereich Energie verantwortlichen aus dem Unternehmen, Wolfgang Amblank, kurzerhand auch zur Feier eingeladen.

Wolfgang Oehm erklärt auf der Bühne das Prinzip der Maschinenabspeckung, das schon 1989 dazu führte, die Antriebsleistung einer Spritzgießmaschine um 83 Prozent zu senken bei gleichbleibenden Produktionsergebnissen. © WBM

Oehm wurde nicht nur ein Entwickler mit Weitsicht gefeiert, er gilt in der Kunststoffbranche als Pionier und Wegbereiter für den Einsatz energiesparender Systemtechniken. Das ONI-Produkt- und Leistungsspektrum reicht heute von der Beratung und Planung bis zum schlüsselfertigen Bau komplexer, energieoptimierter Anlagen in den Bereichen Kühlanlagen, Wärmerückgewinnung, Maschinenoptimierung, patentierte Werkzeugtemperierung, Lüftungsanlagen, Reinraumtechnik sowie Drucklufttechnik, für die unterschiedlichsten Industriebranchen. Zum Kundenkreis des in Lindlar ansässigen Familienunternehmens zählen so namhafte Firmen wie Airbus, Audi, BMW, Bosch-Siemens, EnBW, Gardena, Gerresheimer, Gizeh, Hilti, Jokey, Magna, Mannesmann, Mercedes, Salzgitter Industries, S+C, ThyssenKrupp, Tupperware, Warsteiner, VW und ZF.

Waren 1983 Energiesparsysteme eher weniger gefragt, ist diese Systemtechnik, nicht zuletzt vor der zurückliegenden Versorgungsproblematik heute so stark nachgefragt wie nie. Oehm stellt daher in seiner Rede deutlich heraus, dass der Unternehmenserfolg auch zukünftig von seiner motivierten und engagierten Mannschaft und dem herausragenden System-Know-how abhängig ist. Die Entwicklungsmöglichkeiten auf diesem Feld sind nahezu unbegrenzt. ONI braucht allerdings für ein kontinuierliches Wachstum auch die entsprechenden Fachleute. Da ging dann auch ein Appell an die Politik, die Rahmenbedingungen und die Attraktivität im ländlichen Raum zu verbessern, um den Zuzug von Fachleuten zu unterstützen.

„Herausragenden Mannschaftsleistung“

Wolfgang Oehm begrpßt die Gäste. © Pergler Media

All diese Erfolge sind aus Sicht von Wolfgang Oehm das Resultat einer herausragenden Mannschaftsleistung und einer optimal auf die Marktbedürfnisse hin abgestimmten Produkt- und Leistungspalette. „Wir sind eine starke Mannschaft und nur mit einer starken Mannschaft lässt sich unser dynamisches Wachstum kontinuierlich vorantreiben und Arbeitsplätze dauerhaft sichern. Aus diesem Grund stehen für mich die Mitarbeiter auch im Mittelpunkt!“

Nach dem offiziellen Teil mit vielen Redner:innen folgte dann ein Showprogramm. Kabarettisten, Sängerinnen und Kraftakrobaten bildeten mit ihren Darbietungen einen farbenprächtigen Rahmen für eine rundum gelungene Abendveranstaltung.

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