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VDMA-Mitgliederversammlung Additive Manufacturing

Am 12. April 2018 fand bei Arburg die vierte Mitgliederversammlung der Arbeitsgemeinschaft Additive Manufacturing (AM) des Verbands Deutscher Maschinen- und Anlagenbau (VDMA) bei Gastgeber Arburg statt.

VDMA-Mitgliederversammlung am 12. April 2018 in Loßburg. (Bild: Arburg)

Die Arbeitsgemeinschaft Additive Manufacturing im VDMA nimmt seit ihrer Gründung im Mai 2014 eine in allen Belangen positive Entwicklung“, begrüßte Markus Heering, Geschäftsführer der Arbeitsgemeinschaft Additive Manufacturing im VDMA, die 60 Teilnehmer. Seit der Gründungsveranstaltung im Mai 2014 sei die Zahl der Mitglieder von 40 auf 136 gewachsen. „Unsere Arbeitsgemeinschaft deckt inzwischen alle Bereiche der additiven Wertschöpfungskette und verschiedene Verfahren aus dem Metall- und Kunststoffbereich ab. Weltkonzerne, kleine und mittlere Betriebe sowie Hochschulen arbeiten direkt zusammen, um additive Technologien gemeinsam voranzubringen“, ergänztProjektleiter Rainer Gebhardt.

Auf dem Tagesprogramm stand auch die Wahl des Vorstands der Arbeitsgemeinschaft. Christoph Hauck, neu gewählter Vorstandsvorsitzender und Geschäftsführer der MBFZ Toolcraft betonte: „Ich freue mich auf die neue Aufgabe und möchte sie nutzen, um die Industrialisierung additiver Verfahren und das dynamische Wachstum der Arbeitsgemeinschaft voranzutreiben. Dafür setze ich auf die konstruktive Zusammenarbeit mit meinen Vorstandskollegen und mit den Mitgliedsfirmen.“ Heinz Gaub, ebenfalls Mitglied des Vorstands und Technikgeschäftsführer bei Arburg, hielt dazu fest: „Wir erleben seit vier Jahren, wie Additive Manufacturing zu einem praxisrelevanten Produktionsverfahren reift und wie sich die Arbeitsgemeinschaft immer weiter professionalisiert. Die Mitglieder profitieren in diesem hochdynamischen Umfeld von schnellem Know-how-Zuwachs, engem Erfahrungsaustausch und der gemeinsamen Arbeit an zukunftsrelevanten Themen wie der Automatisierung oder Standardisierung der additiven Fertigung."

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Anlässlich der Mitgliederversammlung präsentierte Sascha Wenzler, Bereichsleiter der Messe Formnext bei Mesago, die positiven Entwicklungen und Perspektiven der neuen Leitmesse für die additive Fertigung. Martin Neff, Abteilungsleiter Kunststoff-Freiformen bei Arburg, stellte die Potenziale des Freeformers vor. In seinem Fachvortrag ging Ruben Heid, Technologieentwicklung bei Audi, auf die Bedeutung von Additive Manufacturing für die Automobiltechnik ein, während Frank Bosbach, Experte für Technologievorschau beim Unternehmen KSB, die Perspektiven der additiven Fertigung im Maschinenbau erläuterte. Abschließend nutzten die meisten Teilnehmer die Möglichkeit, an einem Betriebsrundgang teilzunehmen und einen Blick in die Fertigung des Loßburger Maschinenbauunternehmens zu werfen.

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