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PP-Compound zwischen Standard und Technischem Kunststoff

Eine neues PP-Compound soll schließt die in industriellen Anwendungen häufig sich auftuende Lücke zwischen Standardwerkstoffe und Technischen Kunststoffen schließen.

Für hohe mechanische und thermische genügen Standardwerkstoffe häufig nicht. Erhöhte Anforderungen an die Verarbeitung und die Kosten der Technischen Kunststoffe sollen aber ermieden werden. Auf Anwendungen unter diesen Rahmenbedingungen zielt das neue PP-Compound unter dem Namen Altech NXT PP. Dieses reicht laut Anbieter dank innovativer Rezeptur und Verfahrenstechnik an die mechanischen Eigenschaften von PP Langglasfaser (LGF) Compounds und Polyamid-Compounds heran und übertreffe sie teilweise. Anders als bei Polyamid sei der Einsatzbereich allerdings auf etwa 120 °C limitiert. Als Hauptvorteile genant werden die niedrigere Dichte, einfache und robuste Verarbeitung sowie eine deutlich bessere Wirtschaftlichkeit. Die Gewichtsreduzierung von bis zu 20 Prozent gegenüber vergleichbaren Kunststoff-Compounds könne interessante Perspektiven im Leichtbau eröffnen.

Im Ergebnis sollen die Eigenschaften des neuen Werkstoffs nahe an PP-LGF und PA6-GF Produkte heranreichen. In Vergleich zum glasfaserverstärkten PP fällt neben der Überlegenheit in den temperaturabhängigen E-Modulwerten der vergleichsweise hohe HDT A-Wert von 154 °C auf. Bemerkenswert ist zudem die für das PP-Umfeld hohe Wärmealterungsbeständigkeit. So führe eine Wärmelagerung über 1000 Stunden bei 150 °C zu keinen signifikanten Änderungen der mechanischen Eigenschaften.

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