Produktionsschließung in Schweden

Styrolution will Standort Trelleborg schließen

Sein Polystyrol-Werk in Trelleborg (Schweden) will Styrolution schließen, um die Wirtschaftlichkeit seines Polystyrol-Geschäfts in der EMEA-Region langfristig und nachhaltig zu sichern. Der Standort Trelleborg ist mit 80.000 Tonnen Produktionskapazität pro Jahr ausgewiesen. Die Werksschließung sei für Ende Dezember 2014 geplant und betreffe alle 51 Arbeitsplätze. Beliefert werden sollen Kunden künftig von Standorten in Antwerpen (Belgien) und Wingles (Frankreich).

Angestrebt wird eine bessere Kostenstruktur und eine höhere Auslastung der verbleibenden Produktionsstandorte. Polystyrol sei und bleibe eine zentrale Komponente im Produktportfolio und das Polystyrol-Geschäft bilde eine wichtige finanzielle Grundlage für die Umsetzung der Triple Shift-Strategie. Diese sieht die produktbezogene Fokussierung auf Styrolkunststoff-Spezialitäten und ABS Standard, die geografische Fokussierung auf Schwellenländer und eine branchenbezogene Fokussierung auf wachstumsstärkere Industriezweige vor.

Styrolution meldete für 2013 Umsatzerlöse von 5,8 Milliarden Euro, und ein Ebidata vor Sondereffekten von 442 Millionen Euro. Beschäftigt wurden rund 3200 Mitarbeiter.

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