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Rapidtech 2013 - Lösungen für Luftfahrt, Medizin und andere Branchen

Am 14. und 15. Mai 2013 treffen sich Neueinsteiger und Experten zum zehnten Mal auf der Erfurter Rapidtech, um neueste Ergebnisse, Trends und Möglichkeiten generativer Fertigungsverfahren kennen zu lernen und zu diskutieren. Zur Jubiläumsveranstaltung erwartet der Veranstalter rund 60 Aussteller, über 400 Kongressteilnehmer und mehr als 650 Messebesucher. Die enge Verzahnung zwischen Fachvorträgen und Messepräsentation zeichne dabei auch das speziell auf Anwendungen in der Luft- und Raumfahrt ausgelegte zweitätige Fachforum aus.

Seit 2004 hat sich die Rapid.Tech zu einem Treffpunkte für die sich rasant entwickelnde Querschnittstechnologie Additive Manufacturing (AM) entwickelt. Professor Claus Emmelmann vom Laser Zentrum Nord stellt dazu in der Keynote-Session aktuelle Trends und Entwicklungen des Additive Manufacturing in der Luftfahrt vor. Neue Ansätze werden ebenfalls in den Technologien Fused Depostion Modeling (FDM) und Sinter Laser Melting (SLM) präsentiert. Weitere Vorträge des zweitägigen Fachforums beschäftigen sich unter anderem mit der Herstellung von Werkzeugen sowie der kosteneffizienten Produktion von Luftfahrtkomponenten mit generativen Fertigungsverfahren. Klas Boivie (Sintef) beschreibt anhand einer Fallstudie die Prinzipien und Verifizierung eines Hybrid-Produktionsprozesses für anspruchsvolle Anwendungen in der Luftfahrt.

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Rapidtech 2013 - Lösungen für Luftfahrt, Medizin und andere Branchen

In der Medizintechnik haben sich generative Fertigungsverfahren haben sich in der Medizintechnik bereits etabliert. Neue Möglichkeiten ergeben sich inzwischen beispielsweise durch die Entwicklung innovativer Biomaterialien für die Herstellung von Implantaten. "Der Trend gehe verstärkt in Richtung Anwendungen im Operationssaal", fasst Ralf Schumacher, Leiter Labor Mediacal Additive Manufacturing an der Fachhochschule Nordwestschweiz und verantwortlich für das Fachforum Medizintechnik, die Entwicklung von Additive Manufacturing in diesem Bereich kurz zusammen.

Neben dem Foren zur Luftfahrt und Raumfahrt sowie zur Medizin- und Dentaltechnik wird es während der Rapidtech eine Anwendertagung, den Konstrukteurstag und ein Forum der Fraunhofer-Allianz Generative Fertigung geben. "Additive Manufacturing hat das Stadium des reinen Entwicklungstools inzwischen weit hinter sich gelassen. Generative Fertigungsverfahren werden immer häufiger und in immer mehr Branchen als Herstellungstechnologien eingesetzt", berichtet Professor Andreas Gebhardt, fachlicher Berater der Rapidtech. Entsprechend beschäftige sich die Kongressmesse nicht nur mit den technologischen Seiten des Additive Manufacturing. Sie thematisiert bei der diesjährigen Veranstaltung auch Aspekte wie Reproduzierbarkeit, Kontrolle und Sicherung der Bauteilqualität sowie rechtliche Fragen.

Parallel zur Rapidtech feiert am 14. und 15. Mai 2013 die Fabcon 3.D auf dem Erfurter Messegelände Premiere. Die Convention wird dem aktuellen Hype rund um Fabber, Maker und 3D-Drucker erstmals im deutschsprachigen Raum eine Plattform bieten. Den Besucher erwarten neben einem kreativen Workshop- und Vortragsprogramm eine umfassende Ausstellung sowie ein abendliches Get-Together. Rund 25 Aussteller - vom Hersteller kommerzieller 3D-Drucker bis zu den Betreibern von Hackerspaces - werden die aktuellen Trends und Errungenschaften dieses Milliardenmarktes präsentieren.

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