Fachkongress auf der Rapidtech

Keynotes rücken Serienfertigung in den Fokus

Ob Prototyping oder Serienfertigung – der Einsatz von Additive Manufacturing (AM) oder 3D-Druck-Verfahren in der Industrie nimmt rasant zu. Diese Entwicklung thematisieren die drei Keynotes des Rapid.Tech Fachkongresses 2016.

Vom 14. bis 16. Juni 2016 werden auf der Rapidtech in Erfurt 160 Aussteller, über 4.000 Fachbesucher und mehr als 700 Kongressteilnehmer aus Europa und Übersee erwartet.

Spitzenmanager von Stratasys, Siemens und Volkswagen geben in ihren hochkarätigen Vorträgen einzigartige Einblicke in aktuelle Anwendungen und Zukunftskonzepte.Zum Messestart am 14. Juni 2016 verdeutlicht Dipl.-Ing. Helmut Zeyn, Siemens Industry Software GmbH, die Herausforderungen für additive Fertigungsverfahren bei der Herstellung von Serienteilen. Darüber hinaus stellt Zeyn innovative Entwicklungen vor, mit denen bei der Integration von AM-Prozessen in eine bestehende Fertigung die Anforderungen einer modernen Serienproduktion hinsichtlich Prozesssicherheit, Prozessüberwachung, Nachverfolgbarkeit und Datenaustausch effizient erfüllt werden können.

Tag 2 (15. Juni 2016) beginnt mit der Keynote von Wolfgang Kochan, General Manager D-A-CH Region, Stratasys GmbH. In seinem Vortrag „Industrie 4.0 und Additive Manufacturing – ein Blick in die Zukunft“ stellt er die zentralen Fragen der nächsten Jahre: Inwiefern ist Additive Manufacturing schon heute ein fester Bestandteil der Produktentwicklungszyklen bzw. im Umfeld Industrie 4.0? Wie wird die 3D-Druck Technologie in Zukunft von Unternehmen genutzt werden, um Prozesse zu optimieren, Markteinführungszeiten zu verkürzen sowie Kostensenkungen zu realisieren?

Anzeige

Für den Keynote-Vortrag am dritten Messetag (16. Juni 2016) konnte die Messe Erfurt Dr. Steffen Landua, Leiter Technologieentwicklung Werkzeugbau und Presswerk der Volkswagen AG, gewinnen. In seinem Referat informiert er über die Chancen, die der metallische 3D-Druck bei der Fertigung von Betriebsmitteln und Serienbauteilen in der Automobilindustrie bietet und welcher Vorteil Herstellern daraus erwächst. Außerdem beleuchtet Landua die Anforderungen aus der Automobilproduktion an das Additive Manufacturing, beispielsweise hinsichtlich Produktivität, Werkstoffauswahl und Bauraumgrößen, sowie den Serienstand der 3D-Drucktechnologie.

Vom 14. bis 16. Juni 2016 werden in Erfurt 160 Aussteller, über 4.000 Fachbesucher und mehr als 700 Kongressteilnehmer aus Europa und Übersee erwartet. Für sie haben Messeleitung und Fachbeirat über 80 Fachvorträge zusammengestellt, unter anderem in den neuen Fachforen „Additive Lohnfertigung“, „3D Metal Printing“, „Automobilindustrie“ und „Elektronik“. Wie gewohnt bieten die Fachforen „Wissenschaft“, „Werkzeuge“, „Luftfahrt“, „Medizintechnik“, „Zahntechnik“ und „Konstruktion“ sowie die Anwendertagung spezielle Plattformen für den Informationsaustausch zwischen Fachleuten der Branche und die Präsentation neuer Anwendungen und Produkte.

Anzeige

Das könnte Sie auch interessieren

Anzeige

Schneller zum Bauteil

Verzug beim 3D-Druck simulieren

Eine neue Prozesssimulationslösung für die additive Fertigung (AM) soll den Verzug beim 3D-Druck präziser prognostizieren und somit die Optimierung im Vorfeld ermöglichen. Das Produkt ist in die End-to-End-Lösung von Siemens für die additive...

mehr...
Anzeige

Messe zum 3D-Druck

Formnext 2018 meldet Halle 3 ausverkauft

Rund zehn Wochen vor Messestart meldet Mesago, dass beide Ebenen der Messehalle 3 mit erwarteten 550 Ausstellern und 36.000 Quadratmetern Ausstellungsfläche vollständig belegt sind. Darunter sind 165 Neuaussteller aus 26 Nationen. Damit verzeichne...

mehr...