Rehau: Neues Automotive-Werk in Schwarzenbach a.Wald

Moderne Technik in historischen Webereihallen

Am vergangenen Freitag wurde in Schwarzenbach a. Wald am vergangenen Freitag das neue Rehau Automotive-Werk offiziell eröffnet. Zahlreiche Gäste, darunter Bayerns Innenminister Joachim Herrmann, zeigten sich begeistert von dem revitalisierten Industriegelände, das bis Mitte der 90er eine Weberei beherbergte.

Dr. Veit Wagner, Vizepräsident der Rehau Gruppe, Joachim Herrmann, Bayerischer Innenminister, und Dieter Frank, Erster Bürgermeister der Stadt Schwarzenbach a.Wald, weihen das neue Rehau Werk gemeinsam ein.

Den alten Gemäuern wurde neues Leben eingehaucht und so ein wichtiges Stück Geschichte bewahrt. 15 Millionen Euro kostete die Revitalisierung insgesamt. Fünf Millionen Euro davon wurden von Rehau getragen. Gelohnt hat sich die Investition allemal, wie Markus Grundmann, Vorsitzender der Automotive Geschäftsleitung bei Rehau, in seinem Grußwort unterstrich: "Wir können unsere Prozessschritte von der Fertigung über die Konfektion bis hin zur Logistik weiter optimieren und effizienter handeln. So gelingt es uns, langfristiges Wachstum zu gewährleisten und unsere Wettbewerbsfähigkeit zu steigern". Der bisherige Produktionsstandort in Marlesreuth bleibt weiterhin erhalten und steht nun dem dort ansässigen Formenbau und der Verfahrenstechnik zur Verfügung.

Höhepunkte der Feierlichkeit waren die Enthüllung der Eröffnungsplakette durch die Ehrengäste Joachim Herrmann, Bayerischer Innenminister, Dieter Frank, Bürgermeister von Schwarzenbach a.Wald und Dr. Veit Wagner, Vizepräsident der Rehau Gruppe, sowie die anschließende Führung durch das neue Werk. In den modernen Hallen überzeugten sich die Gäste von der Rehau Fertigungskompetenz und von den Luftführungssystemen, die in namhaften Automobilmarken wie Audi, BMW, Mercedes, Porsche und sogar in Bentley oder Rolls-Royce stecken.

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Auf die offizielle Eröffnungsfeier folgte ein Festwochenende mit einem Tag der offenen Tür. Mehrere tausend Interessierte nutzten die Chance, einen Blick in das ehemalige ERBA-Gelände zu werfen.

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