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Remak: Hausmesse mit Neuheiten und Partnern

Nach dem Rekordjahr 2008 zeigte sich Remak-Geschäftsführer Dirk Schröder auch für 2009 nicht pessimistisch. "Aufgrund unseres Leistungsspektrums erwarten wir wohl nicht die Einbrüche, die anderenorts befürchtet werden." Und begründet das mit der Vielfalt und Ausrichtung des Produkt- und Leistungsspektrums: "Zum einen können wir Know-how- trächtige Automationslösungen bieten, in denen das Wettbewerbsumfeld schon kleiner wird. Zum anderen verfügen wir über ausreichende Finanzkraft, um auch komplexe und umfangreiche Systeme zu entwickeln und in Betrieb zu nehmen." Zudem sein man sehr stark in der individuellen Anlagenerweiterung und Umrüstung vorhandener Anlagen auf einen modernen Automatisierungsstand. Hier sieht er Das und die weitergehende Innovationsfähigkeit demonstriert das Unternehmen gemeinsam mit Partnern im Rahmen eines Open House. Gestern konnten die Remak und seine Partner rund 250 Gäste begrüßen, für den heutigen Freitag werden nochmals etwa 160 erwartet. Zudem ist die Veranstaltung am späten Nachmittag auch für Schulen geöffnet, denen die umfangreichen Ausbildungsmöglichkeiten in modernen Berufen gezeigt werden. Schließlich, so Dirk Schröder, kümmere man sich intensiv um den Nachwuchs; rund 35 der 300 Mitarbeiter der Hähn-Gruppe seien Auszubildende.
In beiden Produktbereichen - Robotik und Automation sowie Temperier- und Kühltechnik - zeigt Remak anlässlich der Hausmesse Neuheiten, die die Produktion nachhaltig effizienter machen. Vor allem bei der Automatisierung steht darüber hinaus das Thema Flexibilität im Mittelpunkt: Mit wenigen durchdachten Basissystemen lassen sich unterschiedliche Anforderungsprofile abdecken, vom der einfachen Angussentnahmen bis zu kompletten Fertigungszellen.

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Den Beweis für die Richtigkeit dieser Konzepte tritt Remak mit den "Ausstellungsstücken" an: Neben Einzelkomponenten wird das Leistungsspektrum nicht mit Dummys oder Demoanlagen, sondern vor allem anhand fertig gestellter und vor der Auslieferung stehender Kundenanlagen präsentiert. Auch wenn Thomas Hähn die Kunden nicht benennen möchte - die mit einem guten Produktquerschnitt und zum Teil sehr komplexen Anlagen gut gefüllte Fertigungs- und Montagehalle deutet auf eine auch weiterhin anspruchsvolles, aber auch attraktives Klientel.

Hintergrund
Zum 1. Juni 2007 übernahm die Hähn Automation GmbH, Rheinböllen, alle Gesellschaftsanteile der Remak Maschinenbau GmbH in Reinheim von der Klöcknerwerke AG. Während Remak mit Automatisierungs- und Temperiertechnik überwiegend in der Spritzgießtechnik tätig ist, sieht sich Hähn mit seinen Standorten in Deutschland, USA und Costa Rica als Weltmarktführer für die Automation in der Elastomerproduktion. Beide Marken wurden seit der Übernahme weiter geführt. Aktuell beschäftigt die Hähn-Gruppe nach eigenen Angaben rund 300 Mitarbeiter und erzielte im Jahr 2008 rund 40 Mio. Euro Umsatz. International gibt es eigene Standorte in den USA, der Türkei und seit Februar 2009 auch in der Schweiz. Weitere Auslandsstandorte, beispielsweise in China, seien in Planung.

Bild: Thomas Hähn, Geschäftsführender Gesellschafter der Hähn Automation (links), und Remak Geschäftsführer Dirk Schröder sehen gute Chancen für 2009.

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