News

RIGK: Entsorgung landwirtschaftlich genutzter Folien, Netze und Garne

Pelle und Netti heißen die noch jungen, im Aufbau befindlichen Entsorgungskonzepte der RIGK GmbH, die speziell auf den Bedarf landwirtschaftlicher Betriebe, auf Lohnunternehmer und den angeschlossenen Handel zugeschnittenen sind. Seit 2010 bietet Pelle eine deutschlandweit einheitliche Entsorgungslösung für Agrarfolien, die beispielsweise zur Ernteverjüngung oder in der Silage eingesetzt waren. Mit Netti übernimmt RIGK seit 2011 zudem die Entsorgung und Verwertung von Ballennetzen und Garnen. Ende 2012 lag die Zahl der Nutzer nach Unternehmensangaben bei rund 2000. Mit einer Umfrage unter den Nutzern sollten Zufriedenheitsgrad, Kritikpunkte und Verbesserungsmöglichkeiten des Systems eruiert werden.

Zur Verwertung von Agrarfolien können Landwirte und der angeschlossene Handel spezielle Säcke (400 l Volumen) bestellen. Netze und Garne werden in anderen Säcken (60 l Volumen) entsorgt. Diese Säcke werden nach dem Befüllen direkt im Betrieb abgeholt. Mit der Qualität der telefonischen Kundenbetreuung zeigten sich 87 Prozent der Teilnehmer zufrieden oder sehr zufrieden. Entwicklungsarbeit scheint jedoch hinsichtlich einer Verbesserung der von RIGK bereitgestellten Säcke erforderlich.

Je nach Betriebsgröße und anfallender Menge an Folien, Säcken und Garnen stellt das Unternehmen den Nutzern des Entsorgungssystems auch Container zur Verfügung, die - wie die Säcke - nach dem Befüllen direkt im Betrieb abgeholt werden. Auch hier verteilten die Teilnehmer an der Befragung gute Noten für die telefonische Kundenbetreuung. Zudem zeigten sich 94 Prozent zufrieden bzw. sehr zufrieden mit der Einhaltung der vereinbarten Gestellungstermine und immerhin 84 Prozent lobten die Termintreue bei der Abholung. Einzig die Angebotserstellung könnte manchem der Teilnehmer etwas rascher gehen, wobei diese Aussage zu relativieren ist, da RIGK in diesem Punkt auf die Zuarbeit der angefragten Entsorger angewiesen ist. Nicht zuletzt auf Grund der Größe der hier betroffenen Betriebe zeigte die Befragung aber auch einen weiterführenden Aspekt: Manche Teilnehmer wünschen sich eine Ausweitung der Sammlung über Folien, Netze und Garne hinaus, beispielsweise auch auf Kunststoffbehälter.

Anzeige

2013 will RIGK sich unter anderem mit dem Fassungsvermögen und die Haltbarkeit der Sammelsäcke beschäftigen sowie an Konzepten arbeiten, um das Bereitstellen und Abholen der Säcke und Container nutzerfreundlicher zu organisieren. Außerdem soll das Preis-Leistungsverhältnis kontinuierlich verbessert werden.

Anzeige

Das könnte Sie auch interessieren

Anzeige
Anzeige