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Röchling Automotive baut Werk im chinesischen Chengdu

Das dritte Produktionswerk von Röchling Automotive in China wird in Chengdu, Hauptstadt der südwestchinesischen Provinz Sichuan, gebaut. In der zweiten Hälfte dieses Jahres soll die Fertigung von Systemen und Komponenten aus technischen Kunststoffen starten. Zu den Kunden zählen Fahrzeughersteller wie FAW VW, Ford Chongqing und Volvo.

Auf 13.000 Quadratmetern Produktionsfläche, aufgeteilt in vier Module, werden nach Unternehmensangaben - als Neuheit auf dem chinesischen Markt - steuerbare Luftführungssysteme entstehen. Bei der neuen Produktgeneration stehen demnach die Senkung von Verbrauch und CO2-Emissionen im Fokus.

Für Georg Duffner, Vorsitzender der Geschäftsführung der Röchling-Gruppe, bot Chengdu unter mehreren Alternativen die besten Standortvorteile für Röchling Automotive, da von dort die Fahrzeughersteller im Südwesten Chinas gut beliefert werden können. Die von der Industriezone Chengdu geleistete Unterstützung und die gut entwickelte Infrastruktur waren weitere wichtige Kriterien bei der Standortauswahl.

Aktuelle erwirtschafte die Röchling-Gruppe mit Sitz in Mannheim nach eigenen Angaben über 1 Mrd. Euro Umsatz an 55 Standorten weltweit.

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