Umweltschutz in der Unternehmensphilosophie

Roth Plastic Technology produziert klimaneutral

Als eines der ersten Unternehmen im Landkreis Marburg-Biedenkopf produziert Roth Plastic Technology in Wolfgruben seit 2017 klimaneutral. In einem Klimabericht stellt das Unternehmen vor, wie es seine CO2-Emissionen reduzierte und so einen Beitrag zum Klimaschutz leistet. Von 2052 Tonnen Jahr 2012 wurden die CO2-Emissionen demnach auf rund 120 Tonnen in 2017 gesenkt.

Roth Plastic Technology produziert seit 2017 klimaneutral. Von links: Hartmut Gojdka (Umweltmanagementbeauftragter), Christin Roth-Jäger (Geschäftsführerin), Herbert Blodig, Anne-Kathrin Roth und Sebastian Herrmann, Mitglieder der Geschäftsleitung. (Bild: Roth Werke)

Um Emissionen zu vermeiden, nutzt das Unternehmen neue energieeffiziente Spritzgießmaschinen. Mit deren Abwärme wird ein Teil der Gebäude. Zudem installierte Roth eine Photovoltaik-Anlage auf dem Werksgelände. Einen Teil seiner Emissionen spart der Hersteller von Kunststoffprodukten ein, indem er seit 2016 ausschließlich Ökostrom aus Wasserkraft nutzt.

Seit 2017 unterstützt Roth nachhaltige Klimaschutzprojekte und gleicht damit die unvermeidbaren Emissionen aus seiner Produktion aus. „Damit produziert Roth klimaneutral“, erläutert Hartmut Gojdka. Die verbleibenden rund 120 Tonnen unvermeidbarer CO2-Emissionen werden über den Kompensationsfonds Klima-Kollekte in Berlin kompensiert. Klima-Kollekte ist als gemeinnützige GmbH eine Organisation der christlichen Kirchen in Deutschland. Sie garantiert die Verwendung des von Roth gespendeten Betrags zur Kompensation für Projekte beteiligter kirchlicher Organisationen oder derer Partner im Ausland. Etwa mit Energiesparprojekten oder durch den Ausbau von erneuerbaren Energien in Entwicklungs- und Schwellenländern. Derzeit fließen die Mittel von Klima-Kollekte in Aktivitäten in Indien, Kenia, Mittelamerika und Südafrika.

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Erst im Dezember 2016 bestanden die Roth Werke in Buchenau und Roth Plastic Technology in Wolfgruben das Zertifizierungsaudit nach dem Umweltaudit-System EMAS (Eco-Management and Audit Scheme). In diesem Rahmen verpflichtete sich Roth unter anderem dazu, weniger Strom zu verbrauchen, effizienter zu heizen und Abfall zu vermeiden. Das Unternehmen ist seit 2010 nach EMAS zertifiziert und veröffentlicht regelmäßig eine Umwelterklärung.

Auch in Zukunft will der Hersteller seine Umweltleistung weiter verbessern: So wird Roth Plastic Technology in seinen Produktionshallen noch in diesem Jahr weitere energieeffiziente Spritzgießmaschinen installieren. Zudem will das Unternehmen sein geplantes neues Verwaltungsgebäude mit regenerativen Energien heizen und damit weitere Emissionen vermeiden. Hierfür nutzt der Hersteller die Synergien der eigenen Organisation und bringt Systemlösungen aus dem Produktprogramm der Roth Werke in der Gebäudetechnik zum Einsatz. Zur Energieerzeugung dienen Roth Wärmepumpensysteme. Die Energieverteilung übernehmen die Roth Flächen-Heiz- und Kühlsysteme, die aufgrund der Niedertemperaturanwendung ein idealer Partner für Wärmepumpen sind. Der Bau soll noch dieses Jahr fertiggestellt werden.

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