Rückblick 2021 - Ausblick 2022

Annina Schopen,

Dr. Marc Langela, Stasskol

Dr. Marc Langela, Leiter Material- und Produktentwicklung, Stasskol

Dr. Marc Langela, Leiter Material- und Produktentwicklung, Stasskol © Stasskol

Nach einem turbulenten Pandemiejahr 2020 und den weltweit entstandenen Produktions- und Lieferengpässen entschlossen wir uns 2021, die Kapazität unserer Materialproduktion noch einmal deutlich zu erweitern. Wir suchten weitere Rohstofflieferanten, erhöhten die Lagerbestände und stellten auf eine längerfristige Disposition um. Damit konnten wir den Materialengpässen im Bereich PTFE, PEEK und PI entgegenwirken.

Trotz aller Prognosen und der angespannten Situation in vielen Bereichen der Wirtschaft ist es uns gelungen, einen Rekordumsatz von 11,45 Millionen Euro zu erzielen, neue Kunden zu gewinnen und zugesagte Lieferzeiten einzuhalten.

Die Nachfrage der Industrie nach hochspezialisierten Kunststoffen wird auch 2022 weiter steigen. Stasskol ist in der Lage, in kurzer Zeit Hochleistungskunststoffe zu entwickeln, die individuell auf die Anwendungsparameter des Kunden zugeschnitten sind. Die Materialien können auf dem hauseigenen Prüfstand getestet und in unserer Materialproduktion dann in Serie hergestellt werden.

Darüber hinaus entwickeln wir ständig neue Kunststoffe für besonders anspruchsvolle Anwendungen. 2022 liegt der Fokus auf einem detektierbaren Hochleistungskunststoff für den Einsatz in der Lebensmittelindustrie. Schon jetzt gelingt es uns, PTFE, PEEK und PI, bis zu einer Größe von 1 mm² mittels Röntgen oder Metalldetektoren zu selektieren. Ein anderes spannendes Projekt ist die Optimierung unseres PI-Materials Eskasint 4921 für den Einsatz in rotierenden Pumpenanwendungen. Die Herausforderung – der Kunststoff muss säurebeständig sein und bei Dauergebrauchstemperaturen von 250 bis 300 °C ein gutes Gleit- und Abriebverhalten aufweisen.

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Individuelle Materiallösungen werden unter anderem im Bereich der erneuerbaren Energien weiter an Bedeutung gewinnen. Der Einsatz von Hochleistungskunststoffen zur Abdichtung von Hochdruck-Wasserstoff-Kompressoren, in Brennstoffzellen und neuen Batteriekonzepten birgt jede Menge Potential hinsichtlich Effizienz, Reduzierung der Emission und Kostensenkung.

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