Rückblick 2021 - Ausblick 2022

Annina Schopen,

Ulrich Reifenhäuser, Reifenhäuser

Ulrich Reifenhäuser, CSO, Reifenhäuser

Ulrich Reifenhäuser, CSO, Reifenhäuser © Reifenhäuser

Das Jahr 2021 stand leider nach wie vor ganz im Zeichen der Corona-Krise. Glücklicherweise hatten und haben wir in der Reifenhäuser-Gruppe einen außerordentlich positiven Auftragsbestand. Dem gegenüber stehen jedoch Corona-bedingte Engpässe bei Rohmaterial und Komponenten sowie daraus resultierende Preissteigerungen. Dank einer eigens eingerichteten Task Force, die den Beschaffungsprozess tagesaktuell und ganzheitlich betrachtet, können wir die vorhandenen Kompetenzen in unserer Unternehmensgruppe bündeln und die verfügbaren Ressourcen bestmöglich einsetzen. Damit werden wir auch 2022 unsere Kunden zuverlässig beliefern. Mit dem Zukauf der Firma Kdesign, einem der weltweit führenden Hersteller von Kühlringen und Mess-Systemen für Blasfolienanlagen, konnten wir zudem unsere Kompetenzen ausbauen, um unseren Kunden in diesem Segment zukünftig noch deutlichere Wettbewerbsvorteile zu verschaffen.

Wir gehen also gut gestärkt ins Jahr 2022, das aus vielerlei Hinsicht ein entscheidendes für die Kunststoffindustrie werden wird. Zunächst einmal ist 2022 ein K-Jahr, und wir setzen alles daran, diese Messe endlich wieder „richtig“ stattfinden zu lassen. Das ist dieses Jahr wichtiger denn je, denn unsere Branche hat viel zu erzählen. Der Ruf von Kunststoff hat im Zuge des Nachhaltigkeitswandels sehr stark gelitten. Jetzt ist es an uns zu zeigen, dass Kunststoff kein Problem, sondern Teil der Lösung sein wird. Wir bei Reifenhäuser verfügen bereits über tragfähige Technologien, um eine funktionierende Kreislaufwirtschaft zu etablieren. Aber voll recyclingfähige Produkte mit hohen Rezyklatanteilen müssen vor allem auch wettbewerbsfähig sein. Dafür wünsche ich mir im kommenden Jahr verbindlichere Leitplanken seitens der Politik, mit denen Produzenten sicher kalkulieren können.

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Denn eins ist klar: Ohne Kunststoff werden wir auch die CO2-Ziele nicht erreichen können. Und Kunststoffe leisten einen wichtigen Beitrag zur CO2-Reduktion. Wir sehen diese künftigen Herausforderungen als Chance, um auch weiterhin langfristig zu wachsen und mit leistungsfähigen Produkten einen entscheidenden Beitrag zu einer nachhaltigen Wirtschaft zu leisten.

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