Spitzenforschung aus Deutschland wird international

IKV erhält Förderung vom BMBF für internationale Forschung

Das Institut für Kunststoffverarbeitung (IKV) in Industrie und Handwerk an der RWTH Aachen ist für seine Initiative zur Internationalisierung „Global network for innovative plastic materials and processes“ ausgezeichnet worden.

Prämierung der Bewerbungen der BMBF-Maßnahme „Internationalisierung von Spitzenclustern, Zukunftsprojekten und vergleichbaren Netzwerken“ auf der 3. Internationalen Clusterkonferenz des BMBF in Berlin (Quelle: BMBF)

Die Bundesministerin für Bildung und Forschung, Johanna Wanka, überreichte die Auszeichnung im Rahmen der 3. Internationalen Clusterkonferenz des BMBF. „Deutschland soll auch in Zukunft Weltspitze beim Export von Hightech-Gütern sein. Daher fördern wir die weltweite Vernetzung von Wissenschaft und Wirtschaft. Unternehmen, Hochschulen und Forschungseinrichtungen wird die neue Initiative helfen, sich an internationalen Innovationsprozessen zu beteiligen und sie aktiv zu gestalten“, sagte Johanna Wanka.

Deutschland belege weltweit vor den USA und Japan, aber nach China Platz 2 beim Export forschungsintensiver Güter. Um diese Position halten zu können, stärke die Bundesregierung die strategische Internationalisierung der Spitzenforschung. Im Rahmen der Fördermaßnahme „Internationalisierung von Spitzenclustern, Zukunftsprojekten und vergleichbaren Netzwerken“ unterstütze das Bundesforschungsministerium ab sofort Projekte zur internationalen Vernetzung innovationsstarker Regionen aus Deutschland mit jeweils bis zu vier Millionen Euro.

Das IKV hat sich an der BMBF-Ausschreibung beteiligt, da es seine Internationalisierungsstrategie weiter ausbauen will. Diese enthält neben einer global orientierten Vernetzung der überwiegend kleinen und mittständischen Clustermitglieder in weltweiten Forschungsvorhaben auch eine verstärkt interkulturelle Ausbildung von Nachwuchskräften in der Kunststoffbranche. „Das IKV als ältester Cluster der Kunststoffszene stärkt seine internationalen Aktivitäten und begleitet so seine 250 Mitgliedsunternehmen auf dem Weg der Internationalisierung. Wir freuen uns, dass das BMBF diese Aktivitäten für herausragend einschätzt und sie unterstützt“, erklärte Institutsleiter Christian Hopmann.

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