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Stark im Wettbewerb

Dass die offiziellen Zahlen den exorbitanten Exportüberschuss der deutschen Wirtschaft angeblich noch herunter gerechnet hätten, ist ja eigentlich eher als Kompliment zu verstehen denn als kritikwürdiges Verhalten. Schließlich dokumentiert das mehr als jedes Unternehmer- und Verbandsstatement, dass die Branchen außerordentlich wettbewerbsfähig sind. Dazu bei trägt besonders auch der Kunststoffmaschinenbau mit seiner weltweiten Erfolgsstory. Da die erfolgreichen Unternehmen nicht mit Preisdumping oder anderen fragwürdigen Instrumenten arbeiten, sondern mit Innovation, Zuverlässigkeit und hohem Investitionsschutz für ihre Kunden punkten, gibt es keinen Grund, deren Tun künstlich zu beschneiden, um den Außenhandelsüberschuss zu senken. Wie auch?

Statt nach unten zu nivellieren, wie es in den Schullandschaften einiger Bundesländer immer wieder gern versucht wird, sollten die kritisierenden Länder vielleicht versuchen, ihre Leistungspotenziale besser auszuschöpfen.

Wettbewerb im kleineren Rahmen, zwischen Werkzeugbauern im deutschsprachigen Raum, bietet seit einigen Jahren ein von Fraunhofer und RWTH Aachen organisierter Wettbewerb. Hier können die Unternehmen ihre Leistungsfähigkeit - in technologischer und betriebswirtschaftlicher Hinsicht - im direkten Vergleich messen und sehen, wo Stärken und Defizite liegen. Ein guter Gedanke, auch wenn gerade diese Unternehmen potenziell zu den Kandidaten gehören, die die Kritik am Außenhandel noch befeuern werden. Aber sie bieten sichere Arbeitsplätze...

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