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Strack Norma: Dichter an den Kunden

Erstmals organisierte der Normalienanbieter aus Lüdenscheid als Ergänzung zu ihren Messeauftritten eine Inhouse-Veranstaltung zur Information von Kunden und Interessenten. Jeweils ein Tag stand im Zeichen des Kunststoff-Formenbaus und der Stanz- und Biegetechnik. Mit nach eigenen Angaben unerwartet hohen Teilnehmerzahlen: Am "Kunststofftag" wurden mehr als 80 Besucher aus rund 50 Un-ternehmen gezählt.

Gestaltet wurden beide Tage mit Lieferanten - und damit bildet man laut Geschäftsführer Dag Friedrich das Unternehmenskonzept ab: "Wir entwickeln unser Vertriebsprogramm nach Kundenerfordernis-sen und gemeinsam mit strategischen Partnern, wir profitieren von deren spezialisiertem Know-how." Außerdem habe man im Laufe der letzten Jahre in den verstärkten Aufbau internen Know-hows investiert, in Mitarbeiter, die spezielle Applikationen entwickeln und Erfahrungen aus Kundenprojekten allen zugänglich machen können. "Die Entwicklung von Strack Norma zum Anbieter hochwertiger, komplexer Problemlösungen treiben wir weiter voran. Das heißt aber nicht, dass wir andere bewährte Produkte vernachlässigen", erklärt Dag Friedrich die weitere Strategie. Mit dem Programm aus aktuell rund 160.000 Artikeln sei man auch weiterhin einer der größten Anbieter auf dem Markt - und der weltweit einzige, der Kunststoffbranche und Metaller gleichermaßen bediene.

Optimistisch trotz der gegenwärtig schwierigen Lage blickt Dag Friedrich in die Zukunft: Die Umstrukturierungen und organisatori-sche Verschlankung durch Verschmelzung der verschiedenen Ge-sellschaften innerhalb der Strack-Gruppe seien abgeschlossen und damit gute Voraussetzungen für die nächsten Jahre gegeben. Seit Anfang 2009 sind alle Unternehmensfunktionen einschließlich der gesamten Produktion im umfassend sanierten und nach logistischen Gesichtspunkten umgebauten Stammhaus konzentriert. Der zweite, ebenfalls in Lüdenscheid gelegene, Standort sei zu einem günstigen Zeitpunkt verkauft worden. "Aufgrund der Zusammenlegung und umfangreichen Optimierungen verfügen wir künftig über ausreichende Reserven zur noch schnelleren Auftragsabwicklung. Das betrifft die Lieferung von Normalien ebenso wie den Bereich der Sonderbearbeitung."

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"Maßgeblichen Anteil daran, dass es im Unternehmen eine eindeutige Aufwärtsentwicklung gibt und wir aktuell geringere Rückgänge verzeichnen als andere, haben auch die Mitarbeiter", so Dag Friedrich. "Dank eines Firmentarifvertrags sind alle Bereiche stabil und es werden gesunde Erträge erwirtschaftet." Aktuell beschäftigt Strack Norma am Standort Lüdenscheid rund 200 Mitarbeiter, davon 75 in der Produktion und 20 im Vertrieb. Dazu wurde die Entwicklermannschaft auf aktuell 11 Mitarbeiter aufgestockt. Das ermögliche es, gemeinsam mit kompetenten Zulieferern dicht am Kunden und seinen Anforderungen zu agieren.

Die Umsätze, im abgelaufenen Geschäftsjahr etwa 37 Mio. Euro, verteilen sich zu rund einem Drittel auf den Bereich Metall, zu zwei Dritteln auf Produkte für die Kunststofftechnik. Noch kommen mehr als 50 Prozent Umsatzanteil aus Deutschland, aber auch Asien laufe dank guter Agenturen und strategischen Partnern sehr gut. Zudem erweise sich vor allem bei größeren Kunden die Möglichkeit, Normalien für Formenbauer und Werkzeugmacher aus einer Hand zu liefern, als wichtiges Argument im Wettbewerb.

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