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Ticona: Neustart im Industriepark Hoechst

Zur Grundsteinlegung des komplett neu konzipierten und zu bauenden Werks fand sich die hessische Politprominenz sowie Spitzen von Ticona und Mutterkonzern Celanese am 30. September im Industriepark ein. Sandra Beach Lin, Executive Vice President Celanese und President Ticona begründete die Standortwahl zum einen mit der Nähe zu wichtigen Kunden, zum anderen mit den hier vorhandenen qualifizierten Mitarbeitern, so nahe an der bisherigen Produktionsstätte. Den Erhalt der attraktiven Arbeitsplätze würdigte auch für Frankfurts Oberbürgermeisterin Petra Roth besonders. Hessens Ministerpräsident Roland Koch verstieg sich in seinem Grußwort zur Mutmaßung, der Ausbau des Flughafens und die damit verbesserte Infrastruktur sei einer der ausschlaggebenden Gründe für die Ansiedlung in Hoechst - was die Ticona-Spitze nicht weiter kommentierte¿ Für Ticona bietet der Umzug die einmalige Chance, ein ganzes Werk optimal zu planen und "auf der grünen Wiese" zu realisieren - dabei die bisherigen Betriebserfahrungen voll einzubringen. Die Finanzierung übernimmt der Flughafenbetreiber Fraport AG. Gleichzeitig soll die Kapazität und 40 Prozent auf rund 140.000 Tonnen Jahresproduktion steigen. Im Geschäftsjahr 2007 erzielte Ticona, eine Tochter der Celanese Corporation mit rund 2000 Beschäftigen rund 1,03 Mrd. US-Dollar Umsatz erzielt. Produktions- und Compoundieranlagen sowie Forschungseinrichtungen bestehen in Deutschland, den USA, Brasilien und China. Bild: Der Grundstein ist gelegt: Sandra Beach Lin, Roland Koch, Petra Roth, Roland Kumek und Ticona-Chef Dr. Joachim Gersdorf (von links) haben einen Behälter mit Granulat aus Ticona-Produktion und die obligatorischen Zeitungen versenkt.

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