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Ticona startet Produktionsanlage im Industriepark Höchst

Der Kunststoffhersteller Ticona schloss mit einer Eröffnungsfeier das dreijährige Bauprojekt einer Produktionsanlage für Polyoxymethylen (POM) im Industriepark Höchst (IPH), Frankfurt am Main ab. Das Unternehmen reagiert damit nach eigenen Angaben auf die wachsende Nachfrage und setze gleichzeitig neue Sicherheitsstandards. Vertreter aus Politik, Wirtschaft und Industrie, darunter der hessische Ministerpräsident Volker Bouffier, Regierungspräsident Johannes Baron und der Frankfurter Stadtkämmerer Uwe Becker nahmen an der Eröffnungsfeier teil.

Für Produktion, Technikum und der Abteilung für Forschung und Entwicklung wurden 40.000 Kubikmeter Beton und 8.000 Tonnen Stahl verbaut. Von der Planungsphase bis zur Einweihung vergingen nur rund viereinhalb Jahre. Trotz der insgesamt mehr als drei Millionen Arbeitsstunden habe es keine ernsthaften Zwischenfälle gegeben.

Besonderes Augenmerk richteten Vertrieb und Marketing von Ticona auf ihre Kunden, die während der Verlagerung stets betreut wurden. Hier stand ein spezielles Team bereit, um sich um alle Belange zu kümmern und jederzeit den gewohnt hohen Standard an Kundennähe und Service sicherzustellen - von Seiten der Kunden gab es hierzu viel positive Rückmeldung.

Im November 2006 gaben Ticona und Celanese die Einigung mit der Fraport AG bekannt, das Werk Kelsterbach bis Mitte 2011 zu verlagern, um den Ausbau des Frankfurter Flughafens zu ermöglichen. Im Mai 2008 erhielt Ticona die vorläufige Baugenehmigung und eröffnete im Herbst des gleichen Jahres den Baubeginn mit der Grundsteinlegung. Seit Ende Juli produziert die Anlage planmäßig in einem erweiterten Testbetrieb. Parallel dazu begannen bereits die Rückbaumaßnahmen des ehemaligen Werksgeländes in Kelsterbach, die bis Ende 2013 abgeschlossen sein sollen.

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