Brexit

VDMA Kunststoff- und Gummimaschinenbau zur Lage

Mit Bedauern hat der VDMA Fachverband Kunststoff- und Gummimaschinenbau das Votum der Briten zum Austritt aus der EU zur Kenntnis genommen. „Großbritannien ist ein wichtiger Markt für uns“, betont der Vorsitzende Ulrich Reifenhäuser. „Das Vereinigte Königreich lag 2015, wie schon im Vorjahr, auf Rang 7 der wichtigsten Abnehmerländer für deutsche Maschinen und Anlagen.

Lieferländer für den deutschen Kunststoff-und Gummimaschinenbau 2015. (Bild: Statistisches Bundesamt, VDMA)

Mit 152 Millionen Euro hat das Volumen unserer Exporte gegenüber 2014 um 6,6 Prozent zugenommen. Auch im ersten Quartal 2016 legten die Lieferungen auf die Insel noch einmal kräftig um 25,9 Prozent zu. Großbritannien lag in diesem Zeitraum auf dem fünften Platz der wichtigsten Abnehmerländer.“

„Der Fachzweig pflegt traditionell enge Verbindungen zur britischen Kunststoff- und Kautschukindustrie“, ergänzt Geschäftsführer Thorsten Kühmann. „Unsere Mitglieder sind mit einer Vielzahl von Niederlassungen im Land vertreten.“ An dieser engen Verbundenheit der Partner in Großbritannien und dem Kontinent werde sich nichts ändern. Die Kunststoff- und Gummimaschinenbauer befürchten allerdings Auswirkungen auf Investitionsentscheidungen als Folge eines Brexit und hoffen dass die Zeit der Unsicherheiten möglichst kurz wird.

Wichtig sei: Der britische Branchenverband, die British Plastics Federation, bleibe Mitglied und Partner im europäischen Dachverband Euromap.

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