Verpackungsrecycling

RAL-Gütegemeinschaft für PET-Getränkeverpackungen

Im März 2014 wurde die Anfang Dezember 2013 in Bad Homburg gegründete Gütegemeinschaft "Wertstoffkette PET-Getränkeverpackungen e.V.2 von RAL anerkannt. Deren Gründung geht auf eine Initiative der Arbeitsgemeinschaft konsumenten- und ökologieorientierte Getränkeverpackungen e.V. (AköG) und IK Industrievereinigung Kunststoffverpackungen e.V. zurück. Sie wollen nach eigenem Bekunden den ökologischen Status von PET-Getränkebehältnissen besondere mit einem branchenweiten Ausbau des Rezyklatanteils dieser Gebinde weiter entwickeln.

Im Rahmen des Anerkennungsverfahrens der Gütegemeinschaft durch RAL wurden das Satzungswerk und die Güte- und Prüfbestimmungen der Gütegemeinschaft fachlich sowie hinsichtlich kartell- und wettbewerbsrechtlicher Belange geprüft. Die RAL-Gütegemeinschaft "Wertstoffkette PET-Getränkeverpackungen" soll das Einhalten der Gütekriterien sichern. "Es soll ein hohes Niveau des Verbraucherschutzes und die Optimierung der Schnittstellen zwischen den Stufen der Lieferkette durch einheitliche Vorgaben für die Mitglieder sichergestellt werden", erklärte der Vorsitzende der Gütegemeinschaft Andreas Normann. Eine Voraussetzung, das Gütezeichen tragen zu dürfen, sei, dass die PET-Flaschen zu mindestens 25 Prozent aus Recycling-Material bestehen müssen.

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Eine Besonderheit dieser RAL-Gütegemeinschaft sei die lieferkettenbezogene und branchenübergreifende Organisation. Zu den Mitgliedern zählen Hersteller von PET-Rezyklat für Lebensmittelkontakt (food grade), PET-Preformhersteller und Getränkeproduzenten, die Mineralwasser und Softdrinks in PET-Flaschen abfüllen sowie Fördermitglieder. Zur Geschäftsführerin wurde Irina Bremerstein bestellt. Peter Feller (AköG/BVE) und Dr. Jürgen Bruder (IK) vertreten im Vorstand der Gütegemeinschaft die fördernden Verbände.

Weitere Informationen sind auf der Homepage der Gütegemeinschaft unter www.wertstoff-pet.de zu finden

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