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Vogelsang läuft wieder rund

Das nach dem Tod des Firmengründers Ende 2007 insolvent gegangene und im Februar 2008 von einem Investor übernommene Extrusionsunternehmen Vogelsang Kunststofftechnik ist unter dem Namen Vogelsang Engineering offensichtlich wieder in der Spur. Gemeldet werden steigende Umsätze und zusätzlich geschaffene Arbeitsplätze.

Das Unternehmen Vogelsang in Gevelsberg.

Die Schlüsselpositionen wurden zum großen Teil mit bekannten Gesichtern besetzt: Ralf Püttmann, seit 27 Jahren im Unternehmen hat tiefe Kenntnisse in der Entwicklung von Extrusionswerkzeugen und ist seit 2009 Geschäftsführers. Der seit 33 Jahren in dem Un-ternehmen tätige Wolfgang Jänisch ist Betriebsleiter und verfügt über umfassende Werkstofferfahrungen im Bereich PVC. Durch persönlichen Kontakt konnten sie mit ihrem Team Aufträge wiederbele-ben und neue Kunden gewinnen. Unterstützt werden Püttmann und Jänisch von Marketing- und Vertriebsleiter Markus Driller sowie den kaufmännischen Leiter Thomas Göhl. Das Führungsquartett treffe alle wichtigen Entscheidungen gemeinsam.

Den endgültigen Schritt zurück in die schwarzen Zahlen habe man mit der Wandlung vom reinen Lohnextrudeur zum Unternehmen mit eigenen Produkten geschafft. Kerngeschäft bleibe die Kunststoffprofilextrusion, beispielsweise von Kabelkanälen, technischen Profilen, Fensterprofilen, Bau- und Sonderprofile sowie Trennwandsystemen für die Viehhaltung - mit allen Dienstleistungen von der fertigungstechnischen Optimierung über den Muster- und Formenbau bis zur Serienproduktion. Zusätzlich werden eigene Produkte entwickelt und produziert. Aktueller Verkaufsschlager sei der iPad-Butler. Er sorge für die komfortable Verwendung des Tablet-Computers.

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Aktuell produziert das Unternehmen nach eigenen Angaben mit etwa 130 Mitarbeitern auf mehr als 7000 Quadratmetern Gesamtfläche in Gevelsberg.

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