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Höhere Produktionskapazitäten

Katja Preydel,

Wacker: Ausbau der Produktionskapazitäten für Siliconkautschuk

Der Münchner Chemiekonzern Wacker erhöht weltweit seine Produktionskapazitäten für Siliconkautschuk. Durch Erweiterungsmaßnahmen an mehreren Standorten plant das Unternehmen bis 2021 eine schrittweise Steigerung seiner Kapazitäten für Spezialkautschuke um insgesamt 40.000 Jahrestonnen. Für diese Kapazitätsoffensive sind Investitionen in Höhe von rund 100 Mio. Euro vorgesehen. Mit dem geplanten Ausbau trägt Wacker der weltweit hohen Nachfrage nach Siliconkautschuk in Schlüsselbranchen wie der Automobil-, Elektronik- und Medizintechnikindustrie Rechnung. Der Geschäftsbereich Wacker Silicones folgt mit diesen Investitionen seiner Strategie, das Spezialitätenportfolio weiter auszubauen.

„Silicone sind extrem leistungsfähig. Sie ermöglichen innovative Produktlösungen und sind wegen ihres einzigartigen Eigenschaftsprofils aus vielen Schlüsselbranchen wie der Automobil-, Medizin- und Elektroindustrie nicht mehr wegzudenken“, so Robert Gnann, Leiter des Geschäftsbereichs Wacker Silicones. „Überdurchschnittliches Wachstum wird getrieben durch die Trends zu Hybridautos, zur Elektromobilität und zur Digitalisierung sowie zur dezentralen alternativen Stromerzeugung durch Wind und Solarenergie. Damit leisten wir einen erheblichen Beitrag zu mehr Nachhaltigkeit und folgen der Strategie, einen klaren Fokus auf den Ausbau der Spezialitäten in unserem Portfolio zu setzen.

Durch Kapazitätserweiterungen in den vorgelagerten Produktionsstufen und in der Endfertigung wird Wacker die Verfügbarkeit und den Service für seine Kunden von Siliconkautschuk in nächster Zeit deutlich verbessern. Von den Ausbaumaßnahmen profitieren alle Produktgruppen im Festsiliconbereich. Bereits im April dieses Jahres hatte der Konzern in Jincheon, Südkorea, eine neue Produktions-stätte für Silicondichtstoffe und wärmeleitfähige Siliconmassen in Betrieb genommen. Angelaufen ist auch die Produktion von raumtemperaturvernetzenden Siliconelastomeren und Flüssigsiliconkautschuken im indischen Amtala, wo Wacker in einem Joint Venture mit Metroark Silicone fertigt.

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2019 plant der Chemiekonzern an seinen Produktionsstandorten Burghausen (Deutschland), Adrian (US-Bundesstaat Michigan) und Zhangjiagang (China) Kapazitätszuwächse bei Flüssigsiliconkautschuk, hoch- und raumtemperaturvernetzenden Siliconen und bei wärmeleitfähigen Siliconmassen. Wacker prüft derzeit auch den Bau einer Produktionsanlage für Festsilicon am Standort Charleston im US-Bundesstaat Tennessee. Wacker stellt dort bereits seit 2016 polykristallines Silicium her. Eine Anlage zur Produktion von hochdisperser Kieselsäure, ein wichtiger Füllstoff zur Herstellung von Festsilicon, wird im nächsten Jahr dort in Betrieb gehen.

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