Neues Werk in Irapuato

Katja Preydel,

Webasto investiert in Mexiko

Automobilzulieferer Webasto feierte am 20. August die Eröffnung seines neuen Werks in Irapuato. Seit 2008 fertigt das Unternehmen in der mexikanischen Stadt Dächer für verschiedene Automobilhersteller mit Standorten in Mexiko und Brasilien sowie Komponenten für eigene Werke in den USA.

Automobilzulieferer Webasto feierte am 20. August die Eröffnung seines neuen Werks in Irapuato. Seit 2008 fertigt das Unternehmen in der mexikanischen Stadt Dächer für verschiedene Automobilhersteller. © Webasto

Das Unternehmen investierte aufgrund der gestiegenen Nachfrage in den letzten Jahren 40 Millionen Euro in den Bau eines neuen, erheblich größeren Standorts. Bei der feierlichen Eröffnung erklärte Dr. Holger Engelmann, Vorsitzender des Vorstands: „Mexiko ist ein wichtiger Standort für die Automobilindustrie in Nord- und Südamerika. Das gilt auch für uns, denn wir sind weltweit überall nah bei unseren Kunden. Die Kapazitätserweiterung in Irapuato ist eine Investition in die Zukunft, denn wir sehen trotz der derzeit angespannten konjunkturellen Lage langfristig weiteres Wachstum in Mexiko.“

Die Bauarbeiten auf dem neuen Areal in Irapuato wurden nach knapp 15 Monaten im Juli 2019 abgeschlossen. Mit 35.000 Quadratmetern ist der neue Standort rund dreimal so groß wie der bisherige. Die Zahl der Mitarbeiter wird sich von derzeit rund 460 in den nächsten Monaten um rund ein Viertel auf rund 580 erhöhen. Neben  erweiterten Produktionskapazitäten für Schiebe- und Panoramadächer bietet das neue Gebäude die Möglichkeit, regionenspezifische Entwicklungen für Kunden voranzutreiben.

Zur Eröffnung des neuen Standorts begrüßte Engelmann gemeinsam mit André Schönekäs, verantwortlich für die Region Americas, und Werkleiter Jesus Aleman unter anderem den Unterstaatssekretär für Investitionen der nachhaltigen Wirtschaftsentwicklung, Alejando Hernandez Fonsesca, Bürgermeister von Irapuato, Ricardo Ortiz Gutierrez, den stellvertretenden Bürgermeister von Irapuato, Luis Ernesto Ayala Martinez, und die deutsche Honorarkonsulin Monika Von Allwörden de Orozco. Außerdem waren alle Mitarbeiter des Standorts zur Veranstaltung eingeladen.

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