Chemieproduktion in Ostdeutschland

Neue Anlage für Kunststoff-Komponente in Bitterfeld

In der ostdeutschen Chemieregion Bitterfeld wurde eine weitere Anlage in Betrieb genommen, die eine Komponente des Werkstoffs Apec herstellt. Betreiber ist das deutsch-japanische Gemeinschaftsunternehmen Hi-Bis, an dem Bayer Materialscience beteiligt ist. Mit der rund 50 Millionen Euro teuren Anlage habe Hi-Bis die Produktionskapazität in Bitterfeld nun auf 10.000 Tonnen pro Jahr verdoppelt.

Anstoßen mit Sake auf die neue Anlage: Kenji Shirai, Hi-Bis, Petra Wust, Oberbürgermeisterin der Stadt Bitterfeld-Wolfen, Dr. Rettig, Bayer Materialscience, Dr. Reiner Haseloff, Ministerpräsident Sachsen-Anhalt, Katsurao Yoshimori, Mitsui., S.E. Takeshi Nakene, Yoshiyuki Funakoshi, Honshu Chemical Industry

Produziert werden Spezial-Bisphenole, die als Vorprodukt dienen. Dafür wurde am Standort im Jahr 2004 die erste Anlage in Betrieb genommen. Mit der jetzigen Investition wurden 17 neue Arbeitsplätze und zwei Ausbildungsplätze geschaffen.

Produziert wird Apec bei Bayer Materialscience im belgischen Antwerpen. Das Unternehmen ist mit 10 Prozent an Hi-Bis beteiligt. Die restlichen Anteile halten der japanische Mischkonzern Mitsui & Co (35 Prozent) und dessen Tochterunternehmen Honshu Chemical Industry (55 Prozent). In Bitterfeld unterhält der Bayer-Konzern einen wichtigen Produktionsstandort. Auf dem Werksgelände sind auch andere Unternehmen der chemischen und pharmazeutischen Industrie angesiedelt.

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