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Weltpremiere bei Kraussmaffei: Spritzgießmaschinen der GX-Baureihe

Sie setzen einige Erwartungen in die GX-Baureihe: Dr. Karlheinz Bourdon, Projektleiter Dr. Daniel Ammer, Georg Holzinger, Leiter Forschung und Entwicklung und Frank Peters, Vice President Sales Krauss Maffei

Im Rahmen einer umfangreichen Kundenveranstaltung präsentierte das Unternehmen dem Fachpublikum und Presse mit der GX-Baureihe eine komplett neu entwickelte Serie hydraulisch-mechanischer Zweiplattenmaschinen im Schließkraftbereich 4000 bis 6500 Kilonewton. Sie soll künftig die Maßstäbe hinsichtlich Leistungsstärke, Anwenderfreundlichkeit und Wertstabilität setzen. Aufmerksamkeit wollte man während der Präsentation nicht nur mit Showeffekten erreichen, sondern der Präsentation von Daten und Fakten - auch aus den inzwischen seit rund acht Monaten laufenden Einsätzen bei ersten Kunden.

Eine Entwicklermanschaft aus sehr jungen und einigen besonders erfahrenen Konstrukteuren, Anwendungstechnikern und weiteren Fachleuten habe man zusammengestellt, um das Thema komplett neu und ohne Betriebsblindheit anzugehen, erklärte Dr. Karlheinz Bourdon, Vice President Technologies im Segment Spritzgießmaschinen bei Kraussmaffei. Entstanden sei eine extrem modulare Baureihe mit mehreren Hundert möglichen Varianten, die als Paket herausragende Leistungen bieten, aber auch in den Einzeldisziplinen wie Trockenlaufzeit, Präzision, Energieverbrauch, Servicefreundlichkeit und Robustheit jeweils ganz vorn oder sogar an der Spitze liege. (Details werden in der nächsten Ausgabe des Kunststoff Magazins vorgestellt).

Ein weiterer wichtiger Konstruktionsaspekt der GX-Maschinen war laut Dr. Bourdon die Option, sie auch außerhalb Deutschlands in gleicher Qualität montieren zu können wie in München. Ziel sei es, die Spritzgießmaschinen künftig, ähnlich wie es in den Sparten Extrusion und Reaktionstechnik schon geschieht, zunächst auch in China zu fertigen. Entsprechende Erweiterungen des dortigen Werks seine bereits im Gange. Allerdings werde man besonders Know-how-trächtige Komponenten und Module weiterhin ausschließlich in Deutschland produzieren. Weitere Standorte kämen in Frage, seien aber bisher nicht in Planung.

Die neue Baureihe soll die erfolgreiche CX-Serie nicht ersetzen sondern ergänzen, sie werde weiterhin angeboten, so das Statement des Herstellers. Je nach Kunden-Nachfrage wird man in der Konzernentrale aber wohl reagieren. Die publizierten, durchaus beeindruckenden Leistungsdaten und die Ankündigung, dass die Investitionskosten bei vergleichbaren Schließkraftgrößen bei CX- und GX-Maschinen in ähnlichen Größenordnungen liegen werden, dürfte bei etlichen Unternehmen den Auswahlprozess nicht nur zwischen den Angeboten verschiedener Anbieter, sondern auch zwischen den Kraussmaffei-Baureihen auslösen.

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Kraussmaffei: Spritzgießmaschinen der GX BaureiheHier geht es zum Download ...

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