Weltweiter Styrolmarkt

Styrolution meldet Rekordergebnis für 2013

Styrolution, Hersteller von Styrolkunststoffen, meldet für das abgelaufene Geschäftsjahr 5,8 Milliarden Euro Umsatz und 442 Millionen Euro Gewinn vor Zinsen, Steuern, Abschreibungen (EBITDA) und Sondereffekten. Der EBITDA erreichte demnach einen Rekordwert in der Geschichte von Styrolution und den Vorgängergesellschaften im Geschäft mit Styrolkunststoffen. Maßgeblich dafür seien das Synergie- und Integrationsprogramm des Unternehmens, die starken Margen im Geschäft mit Styrolmonomer und Polystyrol sowie ein verbessertes Spezialkunststoff-Geschäft gewesen.

Niedrigere Fixkosten und höhere Auslastungen in Europa aufgrund der Schließung des Polystyrolwerks in Marl im Oktober 2012 und das Geschäft mit Spezialkunststoffen trugen zur Gesamtprofitabilität bei. Die hier erzielten Margen und Volumensteigerungen resultierten laut Unternehmen aus der stärkeren Konzentration auf rentable Marktsegmente und Anwendungen sowie aus der Optimierung der Produktionsinfrastruktur für Spezialkunststoffe.

Die Prognose für 2014 ist leicht optimistisch: An den Marktgegebenheiten sollte sich nach Einschätzung von Styrolution in 2014 wenig ändern. Das Unternehmen geht davon aus, dass sich die europäische Wirtschaft moderat erholt und Amerika und Asien in etwa so stark wachsen wie 2013. Insgesamt entwickeln sich die Nachfragevolumina und Margen 2014 voraussichtlich stabil. In Europa, dem mittleren Osten und Afrika (EMEA) wird mit einem Rückgang der Polystyrol-Margen gegenüber dem hohen Vorjahresniveau 2013 gerechnet, während eine leichte Erholung der Margen bei ABS in Asien auch zu einem moderaten Anstieg in EMEA und Amerika führen sollte. Die im Styrolmonomergeschäft 2013 erzielten Rekordmargen werden 2014 der Einschätzung nach nicht mehr erreicht, dafür verbessere sich infolge des Turnarounds und des technologischen Upgrades des Produktionsstandorts Texas City voraussichtlich die Kostensituation.

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Ziel sei eine leichte Steigerung des EBITDA gegenüber 2013, die vor allem durch die wenigen verbleibenden positiven Effekte aus dem Synergieprogramm getragen sein dürfte. Die Erreichung dieses Ziels hänge aber von der weltweiten Konjunktur ab und unterliege Preisschwankungen bei den wichtigsten Rohstoffen.

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