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Weniger Lärm in der Fertigung

Spritzgießmaschinen von Sumitomo (SHI) Demag weisen bereits in der Standardausführung eine relativ geringe Geräuschentwicklung auf. Durch gezielte Maßnahmen lässt sich der Schalldruckpegel weiter verringern, um ein möglichst ruhiges Produktionsumfeld zu gewährleisten.

Dass Spritzgießmaschinen im laufenden Betrieb Geräusche erzeugen, ist unvermeidbar. Dabei werden die Mitarbeiter in der Spritzgießfertigung über längere Zeit dem Maschinenlärm ausgesetzt. Das Lärmempfinden kann individuell sehr unterschiedlich sein und jeder Mensch reagiert anders auf anhaltende Geräuschbelastungen. Bereits ein Schalldruckpegel von 65 dB (A) kann unter Umständen zu Konzentrationsstörungen und negativen Auswirkungen auf das Herz-Kreislauf-System führen. Um die Gesundheit der Mitarbeiter nicht zu beeinträchtigen, sollte die Geräuschentwicklung in der Fertigung daher so weit wie möglich reduziert werden. Ein niedriger Geräuschpegel von weniger als 60 dB (A) erhöht die Attraktivität der Arbeitsplätze und verbessert die Leistungsfähigkeit der Mitarbeiter - sie machen weniger Fehler und arbeiten präziser. Somit erhöht sich auch die Qualität der Endprodukte.

Die hydraulischen Spritzgießmaschinen der Systec-Baureihe von Sumitomo (SHI) Demag sind serienmäßig lärmreduziert. So liegt die Geräuschemission beim Betrieb einer Systec 210 (2.100 kN Schließkraft und 560 mm Holmweite) mit Standardausstattung bei lediglich 64 dB (A). Durch das Antriebskonzept activeDrive lässt sich der Schalldruckpegel der Maschine zusätzlich auf ca. 60 dB (A) reduzieren. Grafik: Sumitomo (SHI) Demag

Geräusche breiten sich in der Luft als Schallwellen aus. Die Lautstärke wird dabei als Schalldruckpegel in Dezibel (dB) angegeben. Als Faustregel gilt, dass eine Erhöhung des Schalldruckpegels um 6 bis 10 dB (A) als eine Verdoppelung der Lautstärke wahrgenommen wird. Der Schalldruckpegel wird an Spritzgießmaschinen nach DIN EN 201:2009 Anhang K bestimmt, um vergleichbare Messwerte zu erhalten.

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Die Schallemission von hydraulischen Spritzgießmaschinen kann bei über 70 dB (A) liegen. Vollelektrische Maschinen erzeugen dagegen deutlich geringere Betriebsgeräusche. So liegt der Schalldruckpegel der Baureihe IntElect der Sumitomo (SHI) Demag Plastics Machinery GmbH bei lediglich 59 dB (A). Doch auch hydraulische Spritzgießmaschinen können ein vergleichsweise ruhiges Produktionsumfeld gewährleisten - vorausgesetzt, der Maschinenhersteller verfolgt bereits bei der Entwicklung der Maschine das Ziel, die Geräuschemission so niedrig wie möglich zu halten. So werden bei den hydraulischen Spritzgießmaschinen der Systec-Baureihe von Sumitomo (SHI) Demag serienmäßig elektrisch verstellbare Regelpumpen des Typs DFEE in Verbindung mit Antriebsmotoren hoher Effizienzklasse eingesetzt. Die Geräuschemission beim Betrieb einer Systec 210 mit 2.100 kN Schließkraft und 560 mm Holmweite beträgt daher lediglich 64 dB (A), ist bereits im Standard relativ niedrig und liegt weit unter dem Industriestandard von ca. 68 dB(A) Schalldruckemission.

Noch weniger Geräusche erzeugen die hydraulischen Maschinen der Sumitomo (SHI) Demag, wenn das Antriebskonzept activeDrive zum Einsatz kommt.

Dadurch reduziert sich der Schalldruckpegel einer Systec 210 (2.100 kN Schließkraft, 560 mm Holmweite) auf bis zu 60 dB (A).

Das innovative Antriebskonzept activeDrive von Sumitomo (SHI) Demag besteht aus einem frequenzgeregelten Hochleistungsmotor und einer Hydraulikpumpe. Die dynamische Leistungsanpassung an alle zyklusbedingten Anforderungen sorgt für optimale Wirkungsgrade, da nur so viel Leistung zur Verfügung gestellt wird, wie in jeder Zyklussequenz benötigt wird. Das Ergebnis sind signifikante Energieeinsparungen um 30 bis 60 % und eine spürbare, ca. halbierte, Lärmbelastung.

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