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White Paper sieht großes Potential für PVC-Recycling

Laut White Paper verringert sich der Primärenergiebedarf von rezykliertem PVC gegenüber der herkömmlichen Herstellung von PVC-Compound um knapp die Hälfte (46 Prozent). Recyceltes PVC (R-PVC) senke das Treibhauspotenzial um 39 Prozent und reduziere den Wasserverbrauch um 72 Prozent.

"Das White Paper zeigt, wie Recycling von Kunststoffen der zunehmenden Forderung nach nachhaltiger Produktion gerecht wird", erklärt Christian Thamm, Marketing and Development Manager bei Solvin dem Partner von Vinyloop. Diese Daten beruhen auf einer Lebenszyklusanalyse (LCA), die PVC, das im Vinyloop-Werk recycelt wurde, mit herkömmlichem PVC-Compound vergleicht.

Das White Paper zeige, wie rezykliertes Material den ökologischen Fußabdruck von Produkten verringert. Das Besondere an dieser Untersuchung sei, dass nicht nur für das Material, sondern für das finale Produkt eine Umweltbilanz errechnet wurde. Somit könne man den positiven Einfluss von recyceltem Material aufzeigen. So habe zum Beispiel hat ein handelsüblicher Gartenschlauch, wenn er zu 50 Prozent aus Material von Vinyloop hergestellt werde, einen um 20 Prozent reduzierten CO2-Fußabdruck. Vinyloop sieht Marktpotenzial für rezykliertes PVC in Garten- und Luftschläuchen, Dachbahnen und Bodenbelägen sowie wasserdichten Membranen.

Vinyloop ist Teil der freiwilligen Selbst-Verpflichtung der PVC-Industrie "Vinylplus" mit der im Jahr 2020 insgesamt 800.000 Tonnen PVC pro Jahr recycelt werden sollen. Recycling unterstützt weiterhin die EU Wachstums-Strategie "Europa 2020", die eine Reduzierung der Treibhausgasemissionen um 20 Prozent und eine Erhöhung der Energieeffizienz um 20 Prozent zum Ziel hat.

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Das White Paper steht unter http://www.vinyloop.com zum download bereit.

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