Wissenschaft und Praxis

16. Rehau Preis Technik

Bereits zum 16. Mal durften (ehemalige) Studenten für ihre herausragenden Abschlussarbeiten den Rehaus Preis Technik entgegennehmen.

Die diesjährigen im Rahmen des Rehau Preis Technik ausgezeichneten Teilnehmer. © Rehau

22 Studienarbeiten wurden eingereicht und im Vorfeld bewertet, vier davon waren laut Jury besonders gelungen und verdienten damit den Preis. Zum einen die Bachelorarbeit von Hanna Siebert (TU Darmstadt), zum Thema „Prozessentwicklung zur Herstellung feiner Filterstrukturen per 3D-Druck“. Einen weiteren der mit 2000 Euro dotierten Preise erhielt Thorsten Lenz (Hochschule Hof), mittlerweile Entwicklungsingenieur bei Rehau, für seine Masterarbeit „Struktur- und Eigenschaftsbeziehungen von PVC-Dryblends und deren Einfluss auf den thermoplastischen Verarbeitungsprozess. Evaluierung geeigneter Rohstoffprüfungen zur Implementierung eines smarten Extrusionsprozesses“.

Ausgezeichnet wurden außerdem die Dissertationen von Marcus Herzberg (TU Dresden) und Michaela Mörl (Universität Bayreuth) für ihre Arbeiten „Entwicklung eines Verfahrens zum Beschichten der Schmalflächen von Holzwerkstoffen mittels rotierender Ultraschallsonotrode“ bzw. „Steigerung der Zähigkeit von isotaktischem Polypropylen durch Kontrolle der Morphologie mittels 1,3,5-Benzoltrisamiden“. Einen Sonderpreis gab es in diesem Jahr für die Masterarbeit von Markus Weiß (Hochschule Hof), der ebenfalls als Ingenieur bei Rehaus angestellt ist und die Jurymitglieder mit seiner Masterarbeit „Entwicklung und Implementierung eines vollautomatisierten Lastmanagementsystems am Rehaus Standort Wittmund“ begeisterte. Diese Arbeit zeigt zudem besonders gut, wie praxisnah bisweilen wissenschaftliches Arbeiten ist und eine Umsetzung in die Wirtschaft oft unmittelbar Erfolge bringt: Gut 600 000 Euro Stromkosten haben Markus Weiß´ Erkenntnisse allein im letzten Jahr am betrachteten Standort eingespart.

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