Zerkleinerungstechnik in der Kunststoffindustrie

Pallmann erwartet eine "rosige" Zukunft in Zweibrücken

Nicht in Mainz - wie aufgrund des Jubiläums vielleicht zu vermuten - sondern im heimischen Zweibrücken bereitet sich das Unternehmen Pallmann auf das Jubiläumsjahr 2014 vor: Dann feiert der Traditionshersteller von Zerkleinerungs-, Vermahlungs- und Agglomerieranlagen seinen 111. Geburtstag. Dabei sieht der geschäftsführende Gesellschafter Hartmut Pallmann in der Zahl eine besondere Bedeutung: "Wir wollen in allen drei Bereichen die Nummer 1 sein."

Das im Jahre 1903 vom Urgroßvater von Hartmut Pallmann in Zweibrücken als Mehlfabrik gegründete Unternehmen expandierte schon bald, um die technische Konzeption seiner Mahlwerke selbst zu entwickeln. Heute ist das Unternehmen in vielen Anwendungen und Branchen vertreten, von der Gummi- und Kunststoffindustrie über die Lebensmittelverarbeitung bis zur Holzveredelung. Aktuell werden nach Unternehmensangaben mehr als 1000 Maschinentypen angeboten, kundenspezifische Mahlprozesse für Unternehmen in der Automobil- und Maschinenbauindustrie entwickelt und durchgeführt, beispielsweise um Fasern aus der Textilindustrie und Kompositmaterialien zu recyceln.

Hartmut Pallmann fühlt sich stark mit der Stadt Zweibrücken, die nur wenige Kilometer von der französischen Grenze gelegen ist, verbunden. "Unser Unternehmen hat weltweite Niederlassungen, doch unsere Wurzeln sind eindeutig hier", so Pallmann. Hier seien die Bedingungen ideal: Dank Wasserkraft vor der Haustür und Sonnenenergienutzung produziert Pallmann mehr Energie als in allen Niederlassungen verbraucht wird. Nicht zuletzt weist Hartmut Pallmann auf die hohe Lebensqualität der Stadt mit dem größten Rosengarten Europas hin: Der Besuch der heimischen Rosenkönigin auf dem Stand der K in Düsseldorf war kein Zufall und steht vielleicht auch für eine "rosige" Zukunft des Unternehmens im Jahr 111 - und darüber hinaus.

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