Zukunftsgerichtet lernen

Maschinen- und Anlagenbauer mit neuem Bildungszentrum

Ein neues Zentrallager und der „Think Tank“ für Grundlagenentwicklung standen im Jahr 2017 im Mittelpunkt des Ausbaus am Kiefel-Standort Freilassing. 2018 fokussiert sich der Maschinen- und Anlagenbauer nach eigenen Angaben auf den Bau des neuen Aus- und Fortbildungszentrums.

Neues Kiefel-Bildungszentrum am Standort Freilassing. (Bilder: Kiefel)

Kiefel will sich auch Zukunft als Anbieter qualitativ hochwertiger Maschinen und gutem Service im Markt positionieren. Ohne engagierte und gut ausgebildete Mitarbeiter ist das nicht möglich. Der Spatenstich am 28.02.2018 ist der Startschuss für das neue Bildungszentrum des Unternehmens, in dem ab Ende dieses Jahres nicht nur junge Menschen aus der Region, sondern auch nationale und internationale Montage- und Servicemitarbeiter moderne Lehr- und Schulungsbedingungen vorfinden. Investiert wird hier ein zweistelliger Millionenbetrag.

Die Ausbildungsquote liege mit gut zehn Prozent deutlich über dem Durchschnitt vergleichbarer Unternehmen. Von den derzeit 530 Mitarbeitern am Standort Freilassing seien 50 von ihnen Auszubildende. Mit dem neuen Zentrum, das sich auf drei Etagen erstrecken wird, will das Unternehmen noch zulegen: Die Zahl der Ausbildungsplätze soll auf 80 steigen.

Spatenstich mit (v.l.) Stefan Stachelscheid (Facility Manager), Bernd Stein (COO), Josef Flatscher (Bürgermeister Freilassing), Thomas J. Halletz (CEO), Peter Eisl (CFO), Roland Richter (Architekt), Helmut Strecha (Produktionsleiter).

Auf mehr als 1500 Quadratmetern bietet das künftige Bildungszentrum den Auszubildenden sowie den Mitarbeitern moderne Schulungsbedingungen. Im Erd- und ersten Obergeschoss wird die gewerbliche und technische Ausbildung einziehen. Spezialisten stehen im Rahmen dessen für den Grundkurs Metall, elektro- und steuerungstechnische Module sowie für die Ausbildung zur aktuellen Frästechnologie mit CAD-CAM-Technik und Robotik zur Verfügung. Ein Multifunktionsraum für 150 Personen sowie ein PC-Schulungsraum bieten weitere Fortbildungsmöglichkeiten.

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Investition in Fach- und Führungskräfte der Zukunft
Nach dem Ende der Lehre setzen viele junge Leute ihren beruflichen Werdegang bei Kiefel fort, andere schließen ein Studium an und kehren danach nicht selten ins Unternehmen zurück. Investieren werde also auch in künftige Fach- und Führungskräfte und in die Aus- und Fortbildung erfahrener Mitarbeiter. Das sei die Grundlage für Leistungsfähigkeit, Wachstum und Erfolg.

Zu Kiefel-Gruppe gehören auch Kiefel Automotive mit Sitz in Tschechien, der niederländische Thermoform-Werkzeugbauer Bosch Sprang sowie die österreichische Mould and Matic Solutions, Lieferant für Werkzeuge und Automatisierungslösungen.

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