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Plasma Alliance Germany – Oberflächenspezialisten kooperieren

"Keiner kann alles, aber gemeinsam können wir Vieles!" Dieser Gedanke inspirierte im Frühsommer 2013 kleine und mittelständische Unternehmen aus dem Bereich der Oberflächenvorbehandlung zur Gründung einer strategischen Partnerschaft.

Die Plasma Alliance Germany ist ein Verbund der Unternehmen ABC-Coron, Plasma Technology, Scana, SIT Sohnrey Industrietechnik und Tigres - alles aktiv im Bereich effektive Vorbehandlung von Materialoberflächen. Der gemeinsame Erfahrungsschatz umfasst ein breites Werkstoffspektrum von Kunststoffen über Elastomere, Holz, Glas und Metall bis zu eher exotischen Materialien. Dementsprechend vielfältig ist das Portfolio der Anlagentechnologien.

Oberstes Ziel der Allianz sei es, die für den Kunden effektivste und wirtschaftlichste Methode für dessen Aufgaben und Anwendungen zur Verfügung zu stellen. Da Vorbehandlungssysteme sowohl für zwei- als auch für dreidimensionale Bauteile verfügbar sind, sei eine anwendungsbezogene und zugleich optimierte Umsetzung möglich. Wird eine selektive oder Inline-Aktivierung von Bauteilen benötigt, kommen die atmosphärischen Plasmasysteme von Tigres zum Einsatz. Ist die Vorbehandlung von dreidimensionalen Werkstücken, komplexen Geometrien oder von Kleinteilen als Schüttgut die Aufgabe, stehen die Niederdruckplasmasysteme von Plasma Technology zur Verfügung. Soll Bahnenware in der Linie mit Corona aktiviert werden, sind die Spezialisten von SIT (für Schmalbahnen) und Scana (für breite Ware) die Partner. ABC-Coron sorgt als Hersteller der Hochspannungsgeneratoren dafür, dass die notwendige elektrische Leistung für die Plasmaentladung zur Verfügung steht. Unterstützung erhält die Allianz durch die Anwendungsberater von Diplacon und Platos. Neben den verschiedenen Techniken soll die durch den Anbieterverbund resultierende größere Anzahl von Servicestandorten, also die Nähe zum Kunden, weitere Vorteile bieten.

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Auf der Kunststoffmesse in Düsseldorf präsentieren die Unternehmen der Plasma Alliance Germany an einem Gemeinschaftsstand ihr Produktportfolio und diskutieren mit Besuchern deren aktuelle Produktionsfragen. Es soll eine betriebsbereite Niederdruckplasmaanlage am Stand verfügbar sein, mit der mitgebrachte Musterteile feingereinigt bzw. aktiviert werden können. Außerdem werde mit einer atmosphärischen Plasmadüse eine Glas- oder Metalloberfläche von einer zuvor aufgebrachten Kohlenstoffschicht gereinigt. Ein Roboterarm führt den Plasmakopf über die Oberfläche. Zudem können unterschiedliche Themen wie Oberflächenmodifikation durch Prozessgasvariation, Abscheidung von Haftvermittlerschichten, PVD-Beschichtung, Haftfestigkeit von Gummi-Metall-Verbindungen durch Plasmaprimer, Anlagenkonzepte, Integrationsmöglichkeiten von Vorbehandlungsanlagen in Produktionslinien und andere diskutiert werden.

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