Fakuma 2012

Rund 1700 Aussteller aus 35 Ländern am Bodensee

22. Fakuma bringt die Kunststoffbranche zusammen
Mit der 22. Fakuma – Internationale Fachmesse für Kunststoffverarbeitung, setzt die Kunststoff- Branche ein starkes Marktsignal: Passend zum 50 Unternehmensjubiläum des Veranstalters lässt die Rekordbeteilung hinsichtlich Ausstellerzahl und Ausstellungsfläche auf interessante und innovationsgeladene Tage in Friedrichshafen schließen.

Spritzgießen, Thermo-Umformen, Extrusionstechnik, Werkzeuge, Werkstoffe, Zulieferteile, Dienstleistungen – die Fakuma will die ganze Welt der Kunststofftechnik in allen Facetten zeigen. Von den großen und kleinen Verarbeitungsmaschinen und –anlagen über Komplett-Lösungen und die Vielfalt der Peripherie-Bausteine bis zu Systemen zur Produktionssteuerung und Qualitätssicherung bietet die Veranstaltung ein breites, aber auch tiefes Spektrum.

Knapp 1700 Aussteller aus 35 Ländern haben sich laut Veranstalter angemeldet. Gestiegen sei der Anteil von Ausstellern aus dem ferneren Ausland wie Asien, die die Fakuma zum einen als übergeordnete Benchmark für die globalen Marktchancen sehen und zum anderen als Sprungbrett für den Eintritt in die etablierten Märkte in den europäischen Hochlohnländern. Umgekehrt führt dies bei den europäischen Ausstellern zu verstärkten Marketing-Aktivitäten wie eben dem Messeauftritt an der Fakuma, weshalb das moderne Messegelände in Friedrichshafen am Bodensee zur Fakuma 2012 komplett ausgebucht ist.

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Insgesamt sind die zwölf Hallen des Messezentrums im Dreiländereck Deutschland-Österreich-Schweiz sowie die beiden Foyers im Eingang Ost und Eingang West mit ihren 85.000 Quadratmetern Brutto-Ausstellungsfläche voll belegt. Damit zeigt sich die Fakuma als praxis- und marktnahe Informations-, Kommunikations- und Business-Plattform für alle Kunststofftechnik-Belange erneut in glänzender Form. Gleichzeitig zeigt sich die Kunststoff-Branche unbeeindruckt vom wirtschaftspolitischen Wirrwarr um die reale oder virtuelle Eurokrise, zumal sich hier die globalisierten Produktionsnetzwerke positiv auswirken und Schwankungen ausgleichen.

Um die Wettbewerbsfähigkeit global und auf Dauer sicherstellen zu können, investieren die Be- und Verarbeiter von Kunststoffen verstärkt in die Automatisierungstechnik. Nämlich sowohl in die Automatisierung von Prozessen und der Qualitätssicherung als auch in die Produktions- und Montage-Automatisierung in Gestalt von Handling-, Roboter- Zuführ- und Materialfluss-Einrichtungen. Dieses Geschäft wird auf Jahre hinaus wachsen, denn auch die Billiglohnunternehmen in Asien und in den neu aufkommenden Schwellenländern Afrikas haben erkannt, dass sie nur mit hoher und vor allem mit reproduzierbarer Produktqualität eine Chance haben, weil die Ansprüche überall steigen.

Zur Abrundung des Informations- und Kommunikationsangebots dient das bewährte und wiederum von den Ausstellern komplett gefüllte „Aussteller-Forum“ im Foyer des Eingangs Ost , zudem Messebesucher freien Zutritt habe. Ebenfalls wieder stattfinden wird der Themenpark „Medizintechnik“ im Foyer Eingang West, der zur Fakuma im Jahr 2011 Premiere hatte.

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