Plast-Szene

Auf zum nächsten Rekord - Fakuma 2012 unter positiven Vorzeichen

Mit Rekorden hinsichtlich Aussteller- und Besucherzahlen sowie der Ausstellungsfläche feierte die Fakuma im Herbst 2011 ihr 30-jähriges Bestehen. Nun steht die nächste Ausgabe an – und die Vorzeichen sind erneut ausgesprochen günstig.
Kunststofftechnik ist nicht nur ur- und umformend, spanende Verfahren haben ebenfalls einige Einsatzbereiche.

Aus 33 Nationen präsentierten sich 1672 Aussteller auf 85.000 Quadratmeter Brutto-Fläche und belegten das Gelände der Messe Friedrichshafen komplett. Mit 44.823 Besuchern aus 119 Ländern und einem internationalen Anteil von 30 Prozent gegenüber 23 Prozent in 2009 erzielte die Fakuma laut Veranstalter im vergangenen Jahr eine weitere Bestmarke. Als weltweit wichtigste Kunststoff-Fachmesse des Jahres sei sie damit den Ansprüchen der Branche auf allen Ebenen mehr als gerecht geworden.

Beflügelt von diesen Ergebnissen rüsten sich die Fakuma-Macher nun zur nächsten Veranstaltung, die vom 16. bis 20.10.2012 wieder in der Messe Friedrichshafen stattfindet.

Eine feste Größe in der Branche

In den „Nicht-K-Jahren“, so die inzwischen gängige Bezeichnung des Veranstaltungsrhythmus, ist die Messe am Bodensee für fünf Tage das Zentrum der europäischen Kunststoffindustrie. Am Standort Friedrichshafen, in räumlicher Nähe auch zu den starken österreichischen, schweizer und italienischen Märkten, wird ein hochkarätiges und umfangreiches Angebot rund um die Themen Spritzgießtechnik – hier sieht der Veranstalter Schall die Fakuma als die weltweit klare Nummer 1 – sowie Extrudieren und Thermo-Forming angeboten, wo sie ebenfalls eine Spitzenstellung einnehme. Ob Rohmaterialien, Verarbeitungsmaschinen, Peripherie, Automatisierungslösungen oder C-Technik – die Messe soll als Informationsgeber, Trend-Barometer und Ideengeber in einem dienen und dabei ihre ganz besondere, persönliche und familiäre Atmosphäre wahren.

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Über die Erwartungen hinaus

„Fakuma at its best“, titelte Elmar Schröter, Geschäftsführer der Resinex Germany. „Als größte Fachmesse für Kunststoffe im deutschsprachigen Raum in 2011 war die FAKUMA wieder der Höhepunkt unserer diesjährigen Messeauftritte und unser Lieblingsevent“, so sein Messe-Resümee im vergangenen Jahr, die die gefühlte Stimmung wohl ganz gut auf den Punkt bringt. Dass dies auch die Aussteller der ersten Stunde so sehen, bezeugt man bei der GWK Gesellschaft Wärme Kältetechnik. Helmut Gries, Geschäftsführer Vertrieb und Marketing, betonte: „Die Fakuma gehört traditionell zu unseren Top-Messen. Vor diesem Hintergrund lautet unsere Einschätzung: die 2011er war die beste die wir erlebt haben. Gestimmt hat für uns einfach alles: Die Quantität wie auch die Qualität der Besucher sowie die Internationalität der Interessenten. Noch nie haben wir so viele Aufträge direkt auf der Messe bekommen.“ Vor diesem positiven Hintergrund startet die Messe im Süden in die neue Runde.

2012: Die Themen der Zukunft angehen

Die Fakuma 2011 zeigte deutlich auf die wichtigen Themen wie Ressourcenschonung, Leichtbau und Energieeffizienz. Diese aktuellen, zentralen Themen eröffnen der gesamten Branche enorme Zukunftschancen. Das wird auch und vermutlich noch einmal verstärkt die Fakuma 2012 beherrschen. Hier will man „Kunststofftechnik-Botschafter“ und „Wegbereiter für Lösungen in Kunststoff“ sein. Zukunftsweisende Foren, Workshops und Sonderschauen runden das Angebots-Spektrum der Messe ab.

Dass das auf jeden Fall wieder extrem Prall und vielfältig sein wird, deutet sich schon früh an: Bereits Mitte Juni meldeten Projektleiterin Annemarie Lipp und ihr seit vielen Jahren bewährtes Team weit über 1200 Aussteller. Damit ist klar, dass zu Messebeginn wieder einmal alle Kapazitäten des modernen und gerade erst erweiterten Messezentrums in Friedrichshafen am Bodensee komplett ausgeschöpft sein werden.

Internationalisierung schreitet weiter voran

Das Messeteam geht davon aus, dass die Internationalisierung der Messe steigen wird. Dank der verbesserten Straßen- und Bahnverkehrs- sowie Flugzeug-Verbindungen für die aus Ost-, Süd-, Nord- und West-Europa sowie aus Asien, Amerika und neuerdings Afrika anreisenden Besucher sei Friedrichshafen besser denn je zu erreichen. Und längst würden auch die asiatischen und amerikanischen Hersteller und Anbieter von Kunststoffmaschinen und Peripheriesystemen die Fakuma als Sprungbrett für ihre Markt-Aktivitäten in Europa und in der Welt sehen; wobei sich hier der afrikanische Kontinent ganz deutlich nach vorn und damit zu einem immer interessanter werdenden Produktions- und Absatzmarkt entwickelt.

Attraktives Rahmenprogramm

Für die Fachbesucher aus Nah und Fern wird zudem ein attraktives Rahmenprogramm geboten, das auch diesmal unter anderem das seit vielen Jahren beliebte und bereits weitgehend ausgebuchte „Aussteller-Forum“ im Eingangsbereich Ost sowie bereits zum zweiten Mal den Themenpark „Medizintechnik“ im Eingangsbereich West umfasst. Das Interesse der Fachbesucher dürfte groß sein.

Nicht zuletzt dürfte die Umgebung der Messe, der attraktive Urlaubsregion Bodensee, dem einen oder anderen Besucher gemütliche Abende und vielleicht zusätzlich ein paar angenehme Urlaubstage ermöglichen.

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