Plast-Szene

I Die Werkzeugbau Karl Krumpholz GmbH, Automobilzulieferer mit Sitz in Kronach, hat sich sowohl auf die Herstellung großformatiger Kunststoffteile für Nutzfahrzeuge als auch auf den Formenbau für Pkw-Teile spezialisiert. Diese Doppelstrategie, so Geschäftsführer Jürgen Rubenbauer, trage in der anhaltenden Wirtschaftskrise erste Früchte. Denn während man im Bereich Kunststofftechnik seit November 2008 Rückgänge verzeichne, habe man den Umsatz im Bereich Formenbau auf Vorjahresniveau halten können. Im laufenden Jahr rechnet Rubenbauer mit einem ähnlich guten Geschäft. Man wolle neue Mitarbeiter einstellen und mehrere Millionen Euro investieren, besonders in Highspeed-Fräs- und Erodiermaschinen. Eine weitere strategische Entscheidung, die das Unternehmen bereits im Jahr 2007 traf, zahle sich nun ebenfalls aus: Der Neubau einer Produktionshalle sowie der Kauf einer Spritzgießmaschine mit 30.000 Kilonewton Schließkraft und einer 32-Tonnen-Krananlage. Damit habe man seine Position als Nischenanbieter für besonders großformatige, komplexe und hochwertige Kunststoffteile festigen und bröckelnde Umsätze aufgefangen können, erklärt der Geschäftsführer. Trotz erhöhter Abschreibungen für diese Neuinvestitionen habe das Unternehmen im Bereich Kunststofftechnik im Jahr 2008 bei 5,5 Millionen Euro Umsatz ein positives Ergebnis erwirtschaftet.

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Kommentar

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