Plast-Szene

I Die Wirtschaftsvereinigung Kunststoff, in der sich Kunststofferzeuger, -verarbeiter und -maschinenbauer zusammengeschlossen haben, hat sich zu ihrer zweiten erweiterten Vorstandssitzung mit Fragen zu Ressourceneffizienz und Klimaschutz beschäftigt. Dr. Günter Hilken, Vorsitzender von Plasticseurope Deutschland und seit Anfang des Jahres auch Vorsitzender der WVK, unterstrich die entscheidende Rolle von Kunststoff im Kampf gegen den Klimawandel: „Das wohl wichtigste Mittel zur Ressourcenschonung, über das wir verfügen, ist das Energiesparen“, so Hilken. Hierfür böten Kunststoffe einzigartige Vorteile – etwa in der Wärmedämmung, im Leichtbau oder bei der Nutzung erneuerbarer Energien. Jetzt gehe es darum, Politik und Gesellschaft die entscheidende Rolle von Kunststoff im Klimaschutz zu vermitteln. Für den Bundesverband der deutschen Industrie (BDI) erläuterte Dr. Carsten Kreklau: „Wirksamer Klimaschutz braucht innovative Technologien. Die deutschen Unternehmen sind Weltmarktführer bei Klimaschutztechnologien. Klimaschutz ist eine Chance für Wachstum und Beschäftigung. Die Lasten müssten jedoch global angemessen verteilt sein.“ Werner Ressing, Leiter der Abteilung Industriepolitik im Bundeswirtschaftsministerium und nach Verbandsangaben Experte in Sachen Klimaschutz, informierte zu den neuen Akzenten der Bundesregierung in der Industriepolitik. Er betonte, Klimaschutz brauche eine industrielle Basis. Die Produktion in Deutschland müsse gesichert werden. Niemand profitiere davon, wenn durch überzogene Forderungen Produktion in Länder abwandert, für die Klimaschutz keine Rolle spiele. Träger der Wirtschaftsvereinigung Kunststoff sind Plasticseurope Deutschland, der Gesamtverband Kunststoffverarbeitende Industrie, der Fachverband Kunststoff- und Gummimaschinen im VDMA und die BKV Plattform für Kunststoff und Verwertung.

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Kommentar

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