Plast-Szene

Messepremiere in Luzern

Die erste „echte“ Schweizer Messe zur Kunststofftechnik findet vom 15. bis 17. Januar 2008 auf dem Messegelände Allmend in Luzern. 180 Aussteller werden laut Veranstalter auf der Swiss Plastics vertreten sein. Ein Forumsprogramm zeigt, wohin die Reise in der Branche geht.

Zwar gab es vor einigen Jahren die Tecaplast in Moutier, doch diese Veranstaltung setzte sich nicht durch und wurde eingestellt. Die Weltleitmesse K in Düsseldorf und die Fakuma in Friedrichshafen versammeln die Branche auf internationaler Ebene, können, so die Messegesellschaft, jedoch auf Schweizer Themen nur bedingt eingehen. Selbst auf der nahen Fakuma hätten sich nur rund 50 Schweizer Unternehmen eingefunden. Vor allem seien auf den deutschen Messen die Romands nicht vertreten.

Diese Marktlücke will nun die Swiss Plastics füllen. Das Patronat wie man in der Schweiz sagt, haben der Kunststoff Verband Schweiz (KVS) und die Fachgruppe Kunststoffmaschinen der Swissmem übernommen.

Die neue Fachmesse versteht sich als Ideengeber und Informationsquelle für die tägliche Arbeit . Mit einem geringen Zeitaufwand erfahren die Besucherinnen und Besucher an den Ständen und im Forum, in dem täglich Kurzreferate gehalten werden, das Neuste aus der Branche. Auch die Deutschschweizer Ausbildungsstätten nutzen die Plattform: In einer Sonderschau, fachlich begleitet von Prof. Clemens Dransfeld von der Hochschule für Technik in Windisch und Prof. Wolfgang Kaiser von der ETH Zürich, sind gelungene Praxisbeispiele zu sehen, die aus der Zusammenarbeit zwischen den Schulen und Firmen entstanden sind. Denn wenn die Kunststoffindustrie auch künftig im internationalen Wettbewerb mithalten will, muss sie in die Forschung und in die Produktentwicklung investieren. Und: ein gutes Netzwerk verhilft zu neuen Erkenntnissen, die sich kommerziell umsetzen lassen.

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Mehrere Sonderschauen wie die Tagung über Energieeffizienz runden das Angebotsspektrum der Premierenveranstaltung ab.

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Kommentar

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