Produktinformationen

Revolution im Roboterhandbau

Revolution im Roboterhandbau

ASS K-Forming
Das ASS K-Forming eröffnet bisher ungeahnte Möglichkeiten bei der Herstellung von Roboterhänden in nur einem Arbeitsgang bei deutlich reduziertem Gewicht und komplexen integrierten Spannfunktionen auf engstem Raum. Sie stellen kleine oder filigrane Spritzgiessteile her und mussten bisher einen erheblichen Aufwand betreiben, um eine platzsparende Greiflösung zu erhalten? Scheiterte die Automatisierung oft an den Kosten dieser Sonderlösungen, da die Jahresmengen zu gering waren? Jetzt können Sie kleine Bauteile in beliebiger Form selbst bei geringsten Nestabständen noch greifen. Es sind keine Schläuche mehr innerhalb der Roboterhand notwendig, da die Luftdurchführungen direkt integriert wird. Mechanisches und vakuumtechnisches Greifen können kombiniert und auf Wunsch sogar mit einer entsprechenden Sensorik versehen werden. ¿Das versteht ASS unter flexibler, intelligenter und innovativer Greiftechnik!¿
Je mehr Funktionen innerhalb einer Roboterhand integriert werden müssen, desto höher wird der Aufwand, eine entsprechende Lösung zu konstruieren. Der Einsatz von Standardbauteilen bedeutet zwangsläufig eine Abhängigkeit von ihren jeweiligen Abmaßen, was insbesondere bei der Entnahme und dem Handling kleiner Formteile häufig das Anfertigen aufwändiger Sonderspannvorrichtungen zur Folge hat. Abhilfe bietet das neue ASS K-Forming. Das ASS K-Forming eröffnet die Möglichkeit, viele Funktionen auf engstem Raum zu kombinieren und das bei einer deutlichen Senkung des Gesamtgewichtes der Roboterhand. Komplexe Roboterhände, die bisher aus einzelnen kostenintensiven Sonderteilen zusammengesetzt wurden, können nun in kürzester Zeit (geplant sind etwa 5-6 Werktage) und in einem Arbeitsgang gefertigt werden. Sollte eine vorhandene K-Forming Roboterhand nur ersetzt werden, kann dies sozusagen ¿über Nacht¿ passieren. Wird eine 3D-Kontur zur Auflage des Formteils benötigt, so liefern die Konstruktionsdaten des Werkstücks bereits einen Teil der notwendigen Informationen, um ein entsprechendes Formstück in die Roboterhand zu integrieren. Somit ermöglichen mittels des K-Formingverfahrens hergestellte Roboterhände auch das Greifen von dünnwandigen und instabilen Teilen. Die Abbildung zeigt die verschiedenen Ausführungen einer Roboterhand zum Greifen eines Handyschalenrahmens. Die hintere Ausführung zeigt eine Roboterhand, die aus bisher üblichen Komponenten zusammengesetzt ist. Hier kommen neben einer individuell gefrästen Grundplatte aufwändig gearbeitete Konturstücke und speziell angeordnete Mini-Vakuumsauger zum Einsatz und das mit den bekannten Nebenerscheinungen, dass das Werkstück abfallen kann oder nicht prozesssicher gesaugt wird. In der Mitte ist eine weitere herkömmliche Variante zu sehen. Hier ermöglicht eine Spezialmechanik aus einem Hubzylinder und einer Hebelkonstruktion einen festeren Griff des zu entnehmenden Formteils. Im Vergleich dazu ist im Vordergrund das K-Formingteil zu sehen. Es ist weitestgehend aus einem Stück gefertigt und integriert dabei die Grundplatte, Faltenbälge als Antrieb und Greifbacken aus einem Material. Die Drehpunkte erhalten Wellen, die eine hohe Lebensdauer sicherstellen. Das Werkstück wird durch eine präzise 3D-Kontur aufgenommen, wobei innen liegende Greifkonturen den Rahmen formschlüssig sichern. Durch den Einsatz des Polyamids konnte das Gewicht der Roboterhand im Vergleich zu den herkömmlichen Varianten deutlich reduziert werden. Neben der Vereinfachung herkömmlicher Aufbauvarianten ist nun auch die Fertigung von Roboterhänden möglich, die bisher aufgrund der Abmaße der Standardkomponenten oder aufgrund ihrer geometrischen Komplexität nicht realisiert werden konnten.
Auf eine grundsätzliche Komponentenstandardisierung muss auch beim K-Forming nicht verzichtet werden, nur werden die Standardteile hier nicht in materieller Form ¿aus dem Regal entnommen¿ sondern als Softwarebibliothek vorgehalten. Sind die 3D-Daten einmal vorhanden, so können Komponenten preiswert und zeitnah nachgefertigt werden, ohne dass ein erneuter Konstruktionsaufwand notwendig ist.
Das ASS K-Forming bietet die Lösung für bisher ungeahnte Roboterhandausführungen. Insbesondere bei Entnahmesituationen, wo viele Funktionen auf engstem Raum untergebracht werden müssen, trumpft das ASS K-Forming mit seiner schier unbegrenzten geometrischen Gestaltungsfreiheit, wobei der Konstrukteur nicht an die Verwendungen vorhandener Standardkomponenten gebunden ist. Die Integration von Konturstücken erlaubt zudem das Greifen dünnwandiger und instabiler Teile. Eine fertig konstruierte Hand kann in kürzester Zeit und nur einem Arbeitsschritt gefertigt werden. Und das alles in einer Lieferzeit von ca. 5-6 Werktagen.
Nutzen auch Sie die neuen Möglichkeiten des K-Formings und sprechen Sie mit unseren Experten von ASS in Ihrer Nähe.

Das Unternehmen
Die ASS Maschinenbau GmbH, Overath-Untereschbach, beschäftigt sich seit mehr als 20 Jahren mit Automatisierungsfragen rund um das Thema Kunststoffverarbeitung. Die Schwerpunkte des Systemanbieters liegen zum einen im Roboterhandbau. Neben Spezial-Roboterhänden ist der Roboterhandbaukasten für den Greiferbau vor Ort direkt an der Maschine eine Spezialität des Unternehmens. Weitere Kernbereiche sind Peripherielösungen wie Angussentnahme- und Handling-Geräte, Beistellmühlen, ein Schutzgitter-Baukasten sowie Sondermaschinen.

Info ASS Maschinenbau GmbH
Zöllnerstr. 7
D-51491 Overath-Untereschbach
Tel.: +49(0)22 04/97 57-0
Fax +49(0)22 04/97 57-87
E-Mail

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