Automobilbau

Selbststrukturierende PVC-Compounds für Zierleisten

Nachgelagerte Präge- oder Beschichtungsschritte soll der Einsatz eines neuen Extrusionscompounds erübrigen. Ein glattes, nicht glänzendes Erscheinungsbild werde so kostengünstiger möglich.

Strukturierte Oberflächen von Extrusionsprofilen lassen sich ohne Nachbehandlungen erzielen.(Quelle: Teknor Apex)

Neue PVC-Compounds für Karosserie-Formteile und -Zierleisten ermöglichen eine direkte Extrusion glatter, strukturierter Oberflächen, die auch nach langer Bewitterung frei von Flecken bleiben, erklärt der Werkstoffanbieter. Das unter der Marke Apex vertriebene Extrusionscompound 1545-D40 ST einhalte eine Selbststrukturierungsfunktion, die „Strukturierungsschritte“ wie das Beschichten oder Prägen unnötig machen. Die Compounds können den Angaben zufolge koextrudiert werden, haften gut auf Metall und haben mit Standard-PVC vergleichbare physikalische Eigenschaften. Anwendungsspezifische Farben und Glanzeigenschaften einschließlich verschiedener Schwarzschattierungen werden angeboten.

Zu den empfohlenen Anwendungen für die neuen Produkte zählen die Autodach-Regenrinnenformteile zwischen Dach und Karosserie, Fensterrahmen-Zierleisten zwischen A-Säule und Windschutzscheibe sowie Türzierleisten. Demnach ergeben sie homogene, kratzfeste Oberflächen mit hoher Witterungsbeständigkeit. Shore-C- und -D-Härtegrade im Bereich 60 bis 70 bzw. 34 bis 44, eine spezifische Masse um 1,4 sowie 8 bis 18 MPA Zugfestigkeit bei 150 bis 250 Prozent Bruchdehnung weist das Datenblatt aus. Unter anderem seien die Compounds bei den K2XX-Lkw-Plattformen des Modelljahrs 2014 von General Motors im Einsatz.

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